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Zu viele Krienser Fehlwürfe

In der Halbzeit steht es noch Unentschieden, doch dann verliert der HC Kriens-Luzern ein Startspiel gegen St. Otmar St. Gallen 24:30.
Marcel Lengacher vom HC Kriens-Luzern (links) schliesst einen Angriff mit einem Wurf aufs Tor ab. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))

Marcel Lengacher vom HC Kriens-Luzern (links) schliesst einen Angriff mit einem Wurf aufs Tor ab. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))

Als «Königstransfer» bezeichnet der HC Kriens-Luzern die Verpflichtung des neuen Coachs Goran Perkovac. Zum Auftakt wartete St. Otmar St. Gallen auf ihn und seine Krienser Mannschaft. St. Otmar hatte sein erstes Meisterschaftsduell bereits bestritten und dabei GC Amicitia Zürich gleich mit 36:29 Toren abgefertigt. «Sie waren schon im Rhythmus, das war ein Vorteil für sie», bilanzierte Goran Perkovac nach Spielende.

HC Kriens-Luzerns Amin Yousefinezhad (Mitte) gegen TSV St. Otmar St. Gallens Tobias Wetzel (links) und Max Höning. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))
HC Kriens-Luzerns Marcel Lengacher (Mitte) gegen TSV St. Otmar St. Gallens Frederic Wüstner (rechts) am Samstag, 8. September 2018 in der Krauerhalle Kriens.
TSV St. Otmar St. Gallens Bo Spellerberg (links) gegen HC Kriens-Luzerns Amin Yousefinezhad. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))
TSV St. Otmar St. Gallens Frederic Wüstner feiert einen Treffer. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))
Gegen TSV St. Otmar St. Gallens Tobias Wetzel (links) haben HC Kriens-Luzerns Filip Gavranovic (Mitte) und Amin Yousefinezhad das Nachsehen. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))
HC Kriens-Luzerns Marcel Lengacher bejubelt einen Treffer. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))
HC Kriens-Luzerns Goalie Andre Willimann (rechts) macht sich im Tor breit vor Severin Kaiser des TSV St. Otmar St. Gallen. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))
Claudio Vögtli (links) und Amin Yousefinezhad (rechts) tragen den verletzten Filip Gavranovic (Mitte) des HC Kriens-Luzern vom Spielfeld. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))
HC Kriens-Luzerns Trainer Goran Perkovac während des Spiels. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))
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HC Kriens-Luzern - St. Otmar St. Gallen 24:30

Perkovac coachte aktiv und engagiert an der Seitenlinie; mit der Erfahrung als NLA-Rekordspieler: Perkovac erzielte nicht weniger als 2637 Treffer in der NLA, womit der 55-Jährige Kroate die ewige Skorerliste der höchsten Spielklasse der Schweiz anführt. Sein Krienser Team zeigte zwischenzeitlich aber doch etliche Fehlwürfe.

Bislang hatten sich die beiden Mannschaften 36-mal duelliert. Dem Publikum zeigten die beiden Teams dabei je 16 Siege sowie vier Unentschieden sowie 983:976 Tore (aus Sicht des HC Kriens). «Diesmal waren sie das bessere Team», so Perkovac. «Wir wollten vor allem keine Fehler machen, aber wir müssen befreiter und lockerer sein.»

St. Otmar St. Gallen knüpfte dort an, wo das Team von Lubomir Svajlen am ersten Spieltag aufgehört hatte. Längere Zeit blieb Kriens-Luzern zwar in Front, ehe exakt nach 15:00 Minuten die St. Galler die Führung wieder an sich rissen. Das Perkovac-Team konnte somit nach einem 5:2-Vorsprung nicht Oberhand behalten; nicht zuletzt dank zwei weiteren, starken Paraden von Otmar-Goalie Jonas Kindler. «Wir starteten nicht so gut ins Spiel, doch wir wissen, was wir können und spielen wollen, da macht ein Drei-Tore-Rückstand nichts aus.»

«Wir müssen befreiter und lockerer sein.»

Goran Perkovac, Trainer HC Kriens-Luzern. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))

Goran Perkovac, Trainer HC Kriens-Luzern. (Bild: Philipp Schmidli (Kriens, 8. September 2018))

Das Heimteam leistete sich eben doch einige Fehlwürfe zu viel, so etwa in der 18. Minute, als in ein und demselben Angriff gleich zwei Metalltreffer zu beklagen waren. Nicht zuletzt deshalb musste sich das Publikum während dieser Phase volle 3:52 Spielminuten gedulden, ehe der nächste Treffer folgte (von 15:00 bis 18:52!). Dieser gelang Marcel Lengacher mittels Penalty zum 8:8-Ausgleich.

Nach der Pause den Faden verloren

Kurz nach der Pause verlor der HCK den Faden, und plötzlich zogen die Ostschweizer davon. Als in der 42. Minute Max Höning zum 16:20 einschoss, lag erstmals eine Mannschaft mit einem Unterschied von vier Toren in Front. Otmar-Goalie Jonas Kindler sagte später: «Wir wussten, dass es eng wird. Aber wir hatten nie Angst, dass wir nicht gewinnen könnten.»

Den erwähnten Viertore-Vorsprung konnte St. Gallen lange halten, doch ein sich kontinuierliches Absetzen wie zuvor gegen GC Amicitia Zürich liess der HC Kriens-Luzern nicht zu.

Kriens-Goalie André Willimann schockte unterdessen den siebenfachen Schweizer Meister mit zwei Paraden. Und knapp acht Minuten vor Schluss betrug der Rückstand plötzlich nur noch zwei Tore (22:24). «Das Team hat Moral gezeigt und nie aufgegeben», analysierte Trainer Goran Perkovac. Mehrere weitere HCK-Fehlwürfe brachten dem Gästeteam dann jedoch den zweiten Sieg in Folge und dem HCK eine Startniederlage in die Saison 2018/19. Coach Goran Perko­-vac: «St. Otmar war die bessere Mannschaft.»

Nächsten Mittwoch mit dem BSV Bern und am nächsten Wochenende mit Suhr Aarau warten erneut schwere Gegner.

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