Zuger dürfen weiter auf den Aufstieg hoffen

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Männer Auf Allmend Luzern war einmal mehr Verlass. Mit dem 5:4-Auswärtssieg beim Gruppenfavoriten auf Seeblicks Höhen sicherte sich Philipp Dillschneiders Team selbst einen Platz im Mittelfeld und trug wesentlich dazu bei, dass der regionale Rivale aus Zug im Rennen um den Gruppentitel verbleibt. Zum überraschenden Erfolg über Seeblick steuerten Raphael Lustenberger, Peter Mayer und Laurent Wickli die Einzelpunkte bei.

Spezielle Erwähnung verdient der im Finalset erzwungene Sieg von Lustenberger über seinen Standardgegner Sadecky. Zwei Überseer kehrten ins Allmend-Team zurück. Nikolai Haessig, der als U14-Nationaltrainer des kanadischen Verbandes für zwei Wochen mit seinen Junioren in Biel trainiert, leistete Dillschneiders Anfrage spontan Folge. Gleiches gilt für US-Rückkehrer Matei Kostadinov, der wie Haessig im Doppel an Lustenbergers Seite für den fünften Punkt sorgte.

Den hohen Erwartungen wurden die Zuger mit der 4:5-Niederlage in Neuenburg gegen Mail nicht ganz gerecht. Nach nur zwei Einzelerfolgen durch Sandro Ehrat und Martin Vacek polierten die Doppel 1 und 2 das Ergebnis geringfügig auf. Vor der Schlussrunde belegen die Zuger mit drei beziehungsweise einem Punkt Abstand auf Seeblick und Mail den dritten Rang. Mit einem Kantersieg in Horgen ist der Gruppensieg noch zu erreichen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Spitzenkampf zwischen Seeblick und Mail 5:4 oder 4:5 ausgeht.

Erfreuliches gibt es aus der Nationalliga C zu vermelden: Die zweite Garnitur von Allmend Luzern und von Zug konnten zu Hause gegen Falkensteig St. Gallen beziehungsweise Montreux, die Relegation in die 1. Liga vermeiden. (fm)

Männer, Runde 5

NLB, Gruppe 1: Seeblick – Allmend Luzern 4:5. Mail Neuenburg – Zug 5:4. Lugano 1903 – Horgen 6:3. – Rangliste nach 4 von 5 Runden: 1. Seeblick ZH 23. 2. Mail Neuenburg 21. 3. Zug 20. 4. Allmend Luzern 17. 5. Lugano 14. 6. Horgen 13. – Schlussrunde (10. Juni): Horgen – Zug. Allmend Luzern – Lugano. Seeblick ZH – Mail Neuenburg.

Seeblick ZH – Allmend Luzern 4:5

Robin Roshardt (N2.11) s. Rene Schulte (N2.16) 6:2, 6:2. Alexander Sadecky (N2.24) u. Raphael Lustenberger (N2.19) 6:3, 4:6, 2:6. Joël Kuster (N3.56) u. Peter Mayer-­Tischer (N3.40) 4:6, 2:6. Giordan Kunz (N4.82) s. Nikolai Haessig (N3.52) 7:6, 6:3. Benjamin Kilchherr (N4.90) u. Laurent Wickli (N4.132) 6:3, 1:6, 4:6. Lucien Eckert (N4.133) s. Matej Kostadinov (R1) 6:1, 6:2. Roshardt/Sadecky s. Schulte/Wickli 6:4, 6:0. Kuster/Kunz u. Mayer-Tischer/Haessig 6:4, 1:6 (6:10). Kilchherr/Eckert u. Lustenberger/Kostadinov 5:7, 2:6.

Mail Neuenburg – Zug 5:4

Adrien Bossel (N1.6) u. Sandro Ehrat (N1.7) 6:3, 2:6, 5:7. Moritz Baumann (N2.22) s. Daniel Steinbrenner (N2.29) 6:1, 6:3. Luca Schena (N3.39) u. Martin Vacek (N3.43) 6:2, 1:6, 1:6. Frédéric Nussbaum (N4.86) s. Patrick Eichenberger (N3.46) 3:1 w. o. Alvaro Bello (N4.99) s. Stefan Hornbacher (R1) 5:7, 7:5, 6:4. Aleksey Malajko (N4.100) s. Andrin Züllig (R2) 6:1, 6:2. Bossel/Nussbaum u. Ehrat/Vacek 4:6, 3:6. Baumann/Schena u. Steinbrenner/Eichenberger 2:6, 5:7. Mathieu Pittet (N4.125)/Malajko s. Hornbacher/Züllig 6:3, 6:3.

Abstieg NLC/1. Liga (Verlierer steigt in die 1. Liga ab): Allmend Luzern – Falkensteig St. Gallen 5:4. Zug – Montreux 6:3.

Allmend Luzern – Falkensteig SG 5:4

Claudio Christen (R1) s. David Aschaber (R1) 6:2, 6:4. Sandro Jaray (R2) s. Andelko Blagojevic (R1) 6:1, 6:2. Cyrill Enz (R2) s. Lucas Lüdi (R1) 6:3, 6:2. Jan Viol (R2) s. Kilian Zierhofer (R3) 6:2, 3:6, 6:0. Manuel Kost (R3) u. Lionel Ratti (R3) 6:1, 3:1 w. o. Philipp Schmidlin (R3) s. Alexander Peichl (R4) 6:4, 6:1. – Doppel w. o. für Falkensteig SG.

Zug – Montreux 6:3

Niclas Genovese (N3.70) u. Dylan Sessa­gesimi (N3.43) 2:6, 1:6. Ramon Senn (R3) u. Filip Svensson (N3.60) 2:6, 1:6. Raphael Senn (R3) s. Jonathan Scyboz (R1) 6:3, 6:1. Nico Gysi (R4) s. Jonathan Charpilloz (R3) 6:4, 6:4. Hubert Gmünder (R4) s. David Da Fonseca (R4) 6:1, 6:0. Roger Merz (R4) u. Marc Weibel (R4) 3:6, 6:2, 3:6. Genovese/Gysi s. Sessagesimi/Charpilloz 4:6, 6:0 (10:7). Raphael Senn/Merz s. Weibel/Scyboz 6:2, 6:1. Christian Schäfer (R3)/Ramon Senn s. Alain Curchod (R9)/Da Fonseca 6:3, 6:2.