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Zwangspause für den EV Zug: Playoff-Start auf unbestimmte Zeit verschoben

Die Playoff-Viertelfinals werden voraussichtlich am Dienstag, 17. März, beginnen. Das weitere Vorgehen hängt jedoch von der Dauer des Veranstaltungsverbots ab.

Philipp Zurfluh
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Im bernischen Ittigen haben sich die Vertreter der National-League-Klubs und der Swiss-League-Klubs am Montagmorgen zu einer ausserordentlichen Versammlung getroffen, wie die Eishockey-Saison 2019/2020 fortgesetzt werden soll. Der Entscheid: Die Playoffs sind vorerst verschoben. Der EV Zug trifft als Zweiter der Qualifikation auf den HC Fribourg-Gottéron.

Der Spitzenkampf zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug wurde vor leeren Zuschauerrängen ausgetragen.

Der Spitzenkampf zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug wurde vor leeren Zuschauerrängen ausgetragen.

Bild: Claudio Thoma/Freshfocus (29. Februar 2020)

Sollte das Veranstaltungsverbot wegen des Corona-Virus seitens Behörden nicht verlängert werden, werden die Playoff-Viertelfinals in der National League, die Playoff-Halbfinals in der Swiss League sowie die Ranking Round in beiden Ligen am Dienstag, 17. März, gestartet beziehungsweise im Falle der Swiss League fortgesetzt. Ein angepasster Spielplan wird zu gegebener Zeit publiziert.

Eine Info für alle EVZ-Fans: Mit der Verschiebung des Playoff-Starts findet auch die öffentliche Einweihung des EVZ ZVB-Bus am Samstag, 7. März, auf dem Arenaplatz nicht statt.

Modus-Änderung ist möglich

An der Medienkonferenz sagte Ligadirektor Denis Vaucher, dass Playoff-Spiele ohne Publikum nicht in Frage kommen: «Es macht keinen Spass ohne Zuschauer. Es ist ganz ganz wichtig, dass wir die Fans dabei haben – insbesondere wenn es um die Entscheidung der Meisterschaften geht.» Müssten die Klubs weiterhin vor leeren Zuschauerrängen spielen, würden sich die Verluste der Klubs im sechs oder siebenstelligen Bereich befinden, erklärte Vaucher. Hier nimmt er im Video Stellung:

Der Best-of-7-Modus soll vorerst also beibehalten werden. «Es kann aber durchaus sein, dass späteren Runden im Best-of-5- oder Best-of-3- Modus ausgetragen werden», führte der Ligadirektor aus. Vaucher ergänzte, dass das alles damit zusammenhänge, in welchem Rhythmus gespielt werden könne.

Für den Fall, dass das Veranstaltungsverbot durch den Bundesrat verlängert werden und umfangreichere Auflagen zum Tragen kommen sollten, werden sich die Liga und die Clubs der National League und Swiss League erneut beraten und über das weitere Vorgehen entscheiden.