Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Der FC Wil verschenkt zwei Punkte

In der Challenge League muss sich Wil gegen Schaffhausen mit nur einem Punkt begnügen – trotz deutlichem Chancenplus. Wie schon oft in dieser Saison fehlt die Konsequenz im Spiel nach vorne.
Gianluca Lombardi
Die Wiler um Sandro Lombardi (vorne) und Dominik Schmid waren zwar bemüht, doch waren sie vor dem Tor wieder einmal zu wenig effizient. (Bild: Gianluca Lombardi)

Die Wiler um Sandro Lombardi (vorne) und Dominik Schmid waren zwar bemüht, doch waren sie vor dem Tor wieder einmal zu wenig effizient. (Bild: Gianluca Lombardi)

Trotz einer 1:0-Führung reicht es am Ende für die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück nicht zu einem Vollerfolg. Die Gäste aus Schaffhausen starteten ein wenig besser in die Partie als Wil. Es dauerte rund eine Viertelstunde, bis auch das Heimteam Schwung bekam. Aus diesem leichten Übergewicht in der Startphase konnten die Schaffhauser aber keinen Profit schlagen. Mit Adrian Nikci und Tunahan Cicek stellten die Schaffhauser zwar einen recht prominenten Sturm, davon zu sehen war im ersten Durchgang aber wenig.

Mit zunehmender Spieldauer wurde der FC Wil immer stärker. Vor allem im Mittelfeld waren die Äbtestädter den Gästen phasenweise deutlich überlegen. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und auch physisch waren die Wiler deutlich präsenter. Was aber fehlte, wie schon oft zuvor in dieser Spielzeit, war die letzte Konsequenz im Spiel nach vorne. Zur Führung reichte es dennoch. Neuzugang Dominik Schmid fasste sich ein Herz und zog aus der Distanz ab.

Gemessen an den Spielanteilen ging diese Führung absolut in Ordnung. Schaffhausen bekundete oft Mühe mit dem Pressing der Wiler. Wurde diese erste Linie dann doch überspielt, verloren die Gäste oft den Ball im Mittelfeld direkt wieder.

Der Pfosten verhindert den Sieg

Die zweite Halbzeit gehörte klar Wil, doch das einzige Tor in diesem Durchgang erzielten die Gäste aus Schaffhausen. Nach einem Stellungsfehler wusste sich Michael Goncalves nur noch mit einem Foul zu helfen, Tunahan Cicek verwandelte den fälligen Foulelfmeter souverän. Die Antwort des Heimteams blieb zumindest kämpferisch nicht aus, es fehlte aber vor dem Tor das letzte Quäntchen Glück.

Die grösste Chance vergab Nick von Niederhäusen. Sein Kopfball fand den Weg nicht ins Tor, sondern prallte vom Pfosten zurück. Weil dazu Schaffhausen schon früh auf Zeit spielte und das Resultat über die Zeit schaukelte, blieb es bei diesem Unentschieden. Wenn auch die Leistung gepasst hat, bleibt der fahle Nachgeschmack zweier verschenkter Punkte. Nun warten mit Genf und Lausanne zwei richtig schwere Brocken auf die junge Wiler Mannschaft. Um in diesen Partien zu punkten, bedarf es einer deutlich verbesserten Chancenverwertung.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.