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Brühler Handballerinnen ohne Chance gegen Nottwil - nun muss das dritte Playoff-Finalspiel entscheiden

Die Brühlerinnen verlieren das zweite Spiel des Playoff-Finals gegen Spono Nottwil deutlich 24:31 (13:18). Nun kommt es am Dienstag in Nottwil zur Finalissima.
Sarina Bischoff
Auch Topskorerin Azra Mustafoska kann die Brühler Niederlage nicht abwenden. Bild: Ralph Ribi

Auch Topskorerin Azra Mustafoska kann die Brühler Niederlage nicht abwenden. Bild: Ralph Ribi

Im zweiten Spiel der NLA-Playoff-Finals konnte der LC Brühl den Sieg aus der ersten Partie nicht wiederholen. Die St. Gallerinnen verlieren gegen Nottwil, nachdem sie deutlich unterlegen waren, 24:31 und müssen weiterhin auf den 31. Meistertitel warten. Der Start ins Spiel gelang den Brühlerinnen nicht wie gewünscht. Nachdem sie in der ersten Partie noch mit einem guten Start vorlegen konnten, wurden sie nun von den Luzernerinnen regelrecht überfahren. Trotz elektrisierender Stimmung von 1000 Zuschauern hatten sie den Gästen nichts entgegenzusetzen. «Wir hatten einen schlechten Start, wobei ein guter gegen Spono so wichtig wäre», stellte Azra Mustafoska im Nachhinein fest, «am Donnerstag wollten wir den Sieg mehr als Nottwil, dieses Mal war es umgekehrt».

Die Innerschweizerinnen wollten offensichtlich Revanche für die Niederlage im ersten Spiel und machten deutlich, dass sie es besser konnten als dort gezeigt. So lagen sie nach fünf Minuten bereits 5:0 in Front. «Wir wollten nicht noch einmal den Start verschlafen und waren nach der Niederlage nun doppelt motiviert», sagte dann auch Nottwils zehnfache Torschützin Lisa Frey nach dem Spiel.

Brühlerinnen kämpfen sich fast zurück

Zwar konnte Brühl sich nach einem Timeout etwas fangen und die anfängliche Nervosität ablegen, doch war die Hypothek bereits gross. So brauchte es einen grossen Effort, um in der Folge wieder den Anschluss auf zwei Tore zu schaffen. Die St. Gallerinnen agierten in der Verteidigung zunehmend besser, während die Gäste nicht mehr mit dem gleichen Tempo wie zu Beginn aufwarteten. Auch dank gutem Überzahlspiel konnte Brühl bis zur 17. Minute wieder auf zwei Tore aufschliessen (10:12). Diese Aufholjagd hielt jedoch nicht lange an, denn die Gäste spielten «mit viel Zug aufs Tor und vielen guten Würfen», wie Frey analysierte.

Nach der Pause wieder ein furioser Nottwiler Start

Nach dem Seitenwechsel beim Spielstand von 13:18 folgte ein Déjà-vu. Spono legte erneut furios los und konnte wiederum fünf Treffer in Folge erzielen. Beim Stand von 13:23 nach 36. Minuten war die Partie bereits entschieden. «Wir verteidigten zu wenig aggressiv und zu wenig kompakt», bilanzierte Mustafoska, «wir haben den Gegnerinnen das Torewerfen zu einfach gemacht.» In der Tat konnte sich Nottwil in der Folge auf das verwalten seines Vorsprunges konzentrieren. Die Innerschweizerinnen spielten den Sieg souverän nach Hause, während von Brühl kein richtiges Aufbäumen mehr kam. «Wir waren von Beginn weg emotional nicht bereit, unsere Körperhaltung stimmte nicht und wir machten zu viele Fehler», resümierte Trainer Werner Bösch. Auf der anderen Seite freute sich sein Gegenüber Urs Mühlethaler über die Rückkehr zur gewohnten Leistung seines Teams: «Wir haben nicht wie im ersten Spiel verschlafen und konnten uns dadurch ein Polster schaffen. Damit waren die Nerven beruhigt und es kam Ruhe in unser Spiel.»

Am Dienstag folgt in Nottwil das entscheidende dritte Spiel. Brühl muss zu seinem Spiel vom Donnerstag zurückfinden oder wie es Bösch ausdrückt: «Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen.» Auch Topskorerin Azra Mustafoska weiss, was es braucht, um den Titel zu gewinnen: «Wir müssen mehr kämpfen, mehr Emotionen zeigen und uns füreinander einsetzten.»

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