Verein Rigi 91
26. Rigimarsch mit erneutem Teilnehmerrekord

Gabriela Karli
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Das Interesse am Rigimarsch ist ungebrochen. So kann der Verein Rigi 91, Zufikon, auch in diesem Jahr wieder auf einen äusserst gelungenen Rigimarsch zurück blicken. Es marschierten 2‘365 Personen mit. 1‘679 erreichten das Ziel auf der Rigi.

Mit über 1‘500 vorangemeldeten Personen und ausgezeichneten Wettervorhersagen versprach die Ausgabe 2016 einmal mehr ein neues Rekordjahr zu werden. Schon früh standen die ersten Teilnehmer im Einkaufscenter Sunnemärt in Bremgarten, um möglichst schnell los marschieren zu können. Vor 19:30 Uhr wurde jedoch niemand auf die Strecke gelassen. Mehrere hundert Kurzentschlossene meldeten sich noch vor Ort zum Marsch an. So dass sich schlussendlich die unglaubliche Zahl von 2‘365 Personen auf den 50 km langen Weg auf die Rigi machten.

Die Bedingungen waren ideal, die Temperaturen eher kühl. Wer die ganze Nacht unterwegs ist, muss seine Kräfte einteilen und sich zwischendurch stärken. An den fünf Verpflegungsposten in Mühlau, Sins, Rotkreuz, Immensee und auf der Seebodenalp schenkten die über 100 Helfer des Vereins Rigi 91 insgesamt 1‘800 l Tee und 920 l Bouillon aus. Ebenso standen 190 kg Brot und 250 kg Aepfel für die Wanderer bereit. Je näher die Rigi kam, desto umfangreicher wurde das Verpflegungsangebot. Das Küchenteam bereitete weiter 120 l heisse Schokolade zu sowie 150 l Kaffee mit 14 l Kaffeerahm. Natürlich fanden auch die 100 kg Schokolade reissenden Absatz.

An jedem Verpflegungsposten standen auch erfahrene Samariter bereit. Glücklicherweise hatten sie keine grossen Vorfälle zu vermelden. Sie behandelten viele Blasen und einige Schwächeanfälle. An den Posten bestand auch die Möglichkeit, nach Bremgarten zurück gefahren zu werden. Am ersten Verpflegungsposten in Mühlau machten zehn Personen davon Gebrauch. Je länger der Marsch dauerte, desto häufiger nahmen Teilnehmer dieses Angebot in Anspruch. Dem einen oder anderen mag ein Samariter dazu geraten haben.

Das letzte Wegstück von der Seebodenalp auf die Rigi hatte es dieses Jahr besonders in sich. Es hatte kürzlich noch geschneit und der Weg war stellenweise gefroren. Das Schuhwerk war sicherlich entscheidend. Der Gepäcktransport von Bremgarten auf die Seebodenalp dürfte dieses Jahr besonders viele Wanderschuhe und –stöcke transportiert haben.

Es ist ein einmaliges Gefühl, nach 65 Leistungskilometern in den frühen Morgenstunden auf der Rigi zu stehen. 1‘679 Teilnehmer – das sind 71% - schafften dies. Auf sie wartete auf Rigi-Kulm oder Staffel ein feines Frühstück. Zwischen 7:00 Uhr und 10:00 Uhr, jeweils zur vollen Stunde, brachte die Rigibahn die müden Wanderer nach Arth-Goldau hinunter. Anschliessend fuhren Reisecars nach Bremgarten zurück.

Die Organisatoren des Vereins Rigi 91 zeigten sich sehr zufrieden und erhielten viel Lob. Nun heisst es, etwas länger als ein Jahr auf den nächsten Rigimarsch am 24./25. Mai 2017 zu warten.