Alpenclub Bünzen

Alpenclub Bünzen auf dem Vitznauerstock

Georg Mueller
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Alpenclub Bünzen auf dem Vitznauerstock

10 Personen trafen sich an der Talstation der Wissiflue Seilbahn. Gemütlicher Abmarsch zur Festung Vitznau. Wir wollten nicht die Festung besichtigen, sondern auf aussichtsreichem Weg nach Hinterbergen aufsteigen. Nach dem Festungseingang, war’s mit Spazieren vorbei. Ein Alpweg führte sehr steil aufwärts und bot uns herrliche Tiefblicke. Der Weg stieg im Schatten an, trotzdem trieb es den Schweiss zu allen Poren heraus. Bei Pkt. 838 hatten wir den steilen Aufstieg geschafft. Ab hier flachte das Gelände merklich ab. Nach rund 2 Std. happigem Aufstieg erreichten wir unser erstes Ziel, das Restaurant Hinterbergen.

Etwas musste die verlorene Flüssigkeit wieder auffüllen. Der Weitermarsch führte über das Gehöft Flämis hinauf zur Flämisegg, von hier aus weiter Richtung Gipfel. Bald erreichten wir den Wald und es ging zur Sache. Der vorher recht gut gangbare Weg wurde schmal und steinig. An schmalen Stellen waren teilweise Drahtseile gespannt, an denen man sich festhalten konnte. Der Weg lag im Schatten und es gab ein paar Stellen, die waren etwas rutschig. Vorsichtiges Gehen war kein Luxus und die gespannten Seile gaben die nötige Sicherheit. Bald tauchte auch die ca. 10 m hohe Leiter auf, die über eine Verschneidung hinauf half. Das grosse Gipfelkreuz war nicht mehr weit entfernt und wir wurden mit einer überwältigenden Aussicht belohnt. Der Platz hier oben war knapp, doch unsere Gruppe konnte sich rund um das Kreuz herum niedersetzen, das Panorama geniessen und das Picknick einnehmen. Nach geraumer Zeit wechselten wir den Gipfel und gingen ein paar Minuten zurück zum Gersauer Gipfel. Umfassend auch hier die Aussicht auf Gätterlipass, Hochflue, die Innerschweizer Gipfel und hinunter auf Gersau. Gerne wären wir länger auf diesem herrlichen Punkt geblieben, aber der Abstieg stand noch vor uns. Wir wählten den Weg nach Ober Urmiberg – Wissiflue. Auch auf diesem Weg waren etliche Sicherungsseile angebracht, die wir bei rutschigen Stellen gerne zu Hilfe nahmen. Bei Oberurmi betraten wir Weideflächen und bald war das Restaurant Wissiflue erreicht. Auf der Terrasse, mit schöner Aussicht, war ein kühles Bier herzlich willkommen. Hier musste entschieden werden, mit der Bahn oder zu Fuss zum Parkplatz zurück zu kehren. Sechs Teilnehmer entschieden sich für eine Bahnfahrt. Die Restlichen marschierten in 1 1⁄4 Std. über Ober Rängg, Äbnet nach Vitznau hinunter, nicht ohne in der schönen Gartenwirtschaft „Kuhorez“, die Bedeutung dieses Namens ist auch den Besitzern nicht bekannt, einen Halt zu machen.

Alle Teilnehmer waren von dieser etwas anspruchsvolleren Bergwanderung, über 1000 Meter Aufstieg, voll begeistert. Das Wetter, sommerlich warm, mit guter Fernsicht hat das Seinige beigetragen.

Beat, die Teilnehmer danken dir für diese schöne Wanderung, die du geführt hast.

Georg Müller