Männerturnverein

Chlaushock der Bosmeler Männerturner

Richard Gähwiler
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7 Bilder
In der Hütte... ...bei wärmendem Chemine-Feuer
Das Team von OK und Küche... ... nach getaner Arbeit (es fehlt Barni)
Das Menü... ... mit einem Gläschen "Roten"
man lässt sich's gut gehen... ... beim Menü "Metzgete" mit Beilagen
Der etwas andere Samichlaus...
Nach längerem Suchen... ... aber für jeden findet er etwas.

Rund zwei Dutzend Männertuner trafen sich zum diesjährigen Chlaushock der Männerturner. Eine Mehrheit von ihnen immer noch «per pedes», auf dem zum Teil steilen Aufstieg zur Jägerhütte.

Nach kurzem Apéro am Lagerfeuer freute man sich auf die wohlige Wärme im Innern der Hütte. Hier war das Küchenteam (Martin, Toni, Chregu und Barni) bereits seit Stunden aktiv. Neben einer weihnächtlichen Dekoration auf allen Tischen hatten sie eine neue Menü-Variante vorbereitet. Währschaftes von der Metzgete: Blut- und Leberwürste sowie Rauchwürste, ergänzt mit aufwendig «abgespitzten» Kartoffeln und Sauerkraut mit Kümmel und reichlich Wachholderbeeren. Das ungewohnte «Chlausessen» schien anzukommen, denn die meisten traf man mehrmals an der EssensausgabeJ. Abgerundet wurde das ganze wahlweise mit Rot- oder Weisswein, gesponsert vom Hause «Hans Peter Luzio Weine» in Muri – vielen Dank auch an dieser Stelle.

Neben dem Kulinarischen kommt jeweils auch das Intellektuelle nicht zu kurz. In Form eines illustren Quiz konnte jeder sein Allgemeinwissen unter Beweis stellen. Neben dem eigentlichen Wissen waren es aber auch Schätzfragen, deren Antworten nur mit einem Quäntchen Glück richtig beantwortet werden konnten. So auch die alles entscheidende Schlussfrage bei Punktegleichheit - Pius Bigler und Willy Wirth waren die Sieger und die ersten, welche ein Präsent vom «Gabentempel» aussuchen durften.

Zur Überraschung aller besuchte uns dieses Jahr nicht St.Nikolaus mit seinem Schmutzli – nein es war der schweizweit bekannte Herr Fischer von der Fischer-Bettwarenfabrik in Au-Wädenswil am Zürisee. Diese Aktion veranlasste zu schallendem Gelächter und der Imitator Andy Keusch wurde mit grossem Applaus bedacht. Das war aber nur der erste Teil seines Programms. Minuten später erneutes Klopfen an der Tür. Unverkennbar, mit roter Bischofsmütze und weiss-flaumigem Vollbart und dem dick-gebundenen «Sünden-Buch», der Samichlaus. Darunter aber immer noch die proper-weisse Schürze von der Fischer-Bettwarenfabrik. Spass pur – wie auch die nachfolgenden Sprüche zu jedem einzelnen der anwesenden Männerturner. Ob Lob oder Tadel und Ermahnung, alle erhielten ein süsses Samichlaus-Gebäck.