Feuerwehrverein

Feuerwehrverein Zurzach lud zum Ball im Gemeindezentrum

147 Gäste kamen passend gestylt zum Motto

Marcel Siegrist
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Im wunderbar, sorgfältig und aufwändig dekorierten Gemeindezentrum Langwies konnte der Feuerwehrverein - unter der Leitung von Roland Indermühle - die eigenen Mitglieder, die Angehörigen der Stützpunktfeuerwehr Bad Zurzach-Rietheim, Gäste und Delegationen von Feuerwehren und Partnerorganisationen begrüssen. Die 147 Gäste kamen ungemein gestylt, viele dem Motto „Schwiizerobig" gemäss.
Schon zu Beginn „Good news"
Der neue Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Bad Zurzach-Rietheim, Stefan Indermühle, dankte schon -nach dem Apéritif im Konferenzraum, der Saaleröffnung und den ersten musikalischen Einleitungen - den Sponsoren, dem Hotel Zurzacherhof, der Crea Occhio, der Artevino von Fredy Kalt und der Mauchle Getränke GmbH. Einmal mehr durfte er auch der Volleyballriege für die Unterstützung im Service und Office und nicht zuletzt dem Feuerwehrverein für die Organisation des Balles herzlich danken. Dank seinem Hinweis blieb denn auch der Saal rauchfrei. Raucherzonen waren im Foyer und später an der Bar. Ebenfalls neu war das Barkonzept, mit einem neuem Standort hinter der Bühne, neuen Drinks, Spielen und neuer Bedienung. Neu war auch ein Wettbewerb ins Programm aufgenommen worden.

Oliver Klantschnik, Gemeinderat von Rietheim und Ressortvertreter, erinnerte in seinen Gruss- und Dnkesworten an das grosse Vertrauen der Bevölkerung in „ihre" Feuerwehr. Gleichzeitig sprach er aber auch von der hohen zeitlichen Belastung der Angehörigen und deren schwierige Rekrutierung.

Er dankte den zurückgetretenen (Vice-)Kommandanten Dave Schölly und Chris Schweizer für deren vorbildliche, elanvolle und engagierte Führung. Anschliessend wünschte er dem neuen Kommando mit Stefan Indermühle als Kommandanten, Ruedi Indermühle als Vicekommandanten und Stefan Baldinger als Ausbildungschef alles Gute, viel Kraft, Freude an der Arbeit und eine geschickte Hand im Ereignisfall.

Ebenfalls danke er Thomas Bosshard für seine zehnjährige erfolgreiche Führung der Jugendfeuerwehr. Er vergass aber auch die Mannschaft nicht, die Verantwortung für die Bevölkerung übernehmen und immer bereit sind, ihr Bestes zu geben. Dies mit der heutigen zusätzlichen Schwierigkeit, sich in der Arbeitswelt behaupten zu müssen, für die Familie da zu sein und gleichzeitig - in sinnvoller Art und Weise - die Kameradschaft zu pflegen, eine wahrlich herausfordernde Multifunktion. Er sah in den Angehörigen der Feuerwehr Vorbilder, aber auch Priviligierte. Nach dem Dank an die umsichtigen Organisatoren zog er sich zurück.

Der Gang zum wunderbar assortierten Buffet war eröffnet, wo unzählige Schweizer Spezialitäten zum Essen einluden. Nach dem dank an die Helfer zeigte der Vorstand des Feuerwehrvereins eine Überraschungseinlage. Moderator Beat Aeberhard, Präsident Roland Indermühle, Elian Keller, Organisations- und Cabarettalent Astrid Moser, Franziska Scherer und Dave Schölly zeigten eine feine Play-Back-Einlage, die es wahrlich in sich hatte. Insbesondere Roland Indermühle und Astrid Moser wuchsen förmlich über sich hinaus und verwandelten das Gemeindezentrum in ein Tollhaus. Ein Lawinentanz holte dann die sichtlich gelöste Gesellschaft auf die Beine und damit wieder in die Realität zurück.

Ehrungen - ein wichtiger Bestandteil des Abends

Stefan Indermühle schaute dann auf das letzte - ruhige Jahr - zurück. 57 Einsätze waren zu meistern gewesen. Keine Strassenrettung, hingegen 13 Fehlalarme schlugen zu Buche. Die festgelegten Ausbildungsziele waren erreicht worden. Ein Hightlight im 2008 war sicherlich die Hauptinspektion der Aargauischen Gebäudeversicherung gewesen, die mit Bravour bestanden worden ist.

Leider musste er dann vier Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Bad Zurzach- Rietheim entlassen. Monica Madsen war elf Jahre eingeteilt und hatte bis zuletzt das Amt der Aktuarin inne. Man sah sie nicht immer an der Front, sie schuftete dafür umso mehr im Hintergrund. Ein grosser Korb voller Waren zeigten ihr den Respekt der Feuerwehr.

Charly Lienhard hörte nach 27 Dienstjahren auf. Er hat bis zuletzt als Offizier verschiedene Funktionen inne, unter anderem Verkehrschef - und ADL- Chef - Stellvertreter. Mit der Übergabe eines Strahlrohrs und anderen Präsenten wurde ihm gezeigt, dass man ihn und seine Arbeit geschätzt hat.

Chris Schweizer war während sechzehn Jahren eingeteilt. Verschiedene Funktionen wie Chef ADL oder Chef Stabsdienste waren auf und neben seinem Amt als Vicekommandant seine Wegbegleiter. Auch ihm gab er in Form von Präsenten die Wertschätzung der Kameraden mit.

Dave Schölly, am 1. Januar 1985 trat er in den Verkehrsdienst der Feuerwehr Mägenwil. 1994 trat er in den Stützpunkt ein und die steile Karriere begann: 1998 Vicekommandnat, 2000 Kommandant. 23 Dienstjahre, davon 9 Jahre Kommandnat, dass sind Zahlen die nicht einfach so erreicht werden. Er übergab den beiden Kommandanten ihre Einsatzhelme und je ein persönliches Photoalbum.

Für zehn Dienstjahre konnte er Martin Dubler und Franziska Scherer, für fünfzehn Jahre Astrid Moser und Urs Indermühle, für zwanzig Jahre Hans Abegglen, der zusätzlich noch eine Pfeffermühle bekam. Für 25 Dienstjahre konnte er Benoit Schneuwly, Felix Rohrer, Mäne Moser und Godi Jud je mit einem Sackmesser ehren. Hanspeter Gross wurde für sein dreissigjähriges Jubiläum gedacht.

Roger Müller leitete seit mehreren Jahren die Elektroabteilung, es wurde nun an der Zeit, ihn zum Wachtmeister zu befördern. Stephan Baldinger hat auf den 1. Januar das Amt als Chef Ausbildung in Angriff genommen, der Gemeinderat hat ihn im Zusammenhang mit dieser Funktion zum Hauptmann befördert. Ruedi Indermühle ist neu auf den Vice - Kommandanten - Posten gestiegen, da er vorher das Amt als Chefs Ausbildung hatte, lag keine Gradbeförderung an.

Nach den Tanzeinlagen, Dessertbuffet und Kaffee trat Judith Amsler nochmals auf die Bretter, welche die Welt bedeuten, um gab nochmals eine Einlage, die den ganzen Saal nochmals kräftig aufmischte. Nach der Wettbewerbsauflösung, aus der Pia Binder als Siegerin hinausging, wandte sich die Hauptschar dem Bartreiben zu, wo dann noch bis tief in die Nacht hinein ausdauernd gefeiert worden ist. (Uam)