VBG Welschenrohr-Herbetswil

GV VBG Welschenrohr-Herbetswil

Denise Christ
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Anders als geplant, fand die 21. GV der VBG Welschenrohr-Herbetswil erst Ende August statt.

Die Vorfreude auf die Generalversammlung war gross. Nachdem alle Anlässe dieses Jahr abgesagt werden mussten, gab es nun ein Stück «Normalität» im Vereinsleben. Die Nachwehen der Corona-Zeit sind dennoch spürbar, so wurde die Versammlung nach Draussen verlegt und beim «Seeli» vom Restaurant Reh in Herbetswil abgehalten. Der Verein, besonders der Vorstand, muss sich für den wiederaufgenommenen Trainingsbetrieb mit Social Distancing, Hygiene und Contact Tracing befassen.

Nichtsdestotrotz wurde die letzte Saison noch einmal Revue passiert. Die Jahresberichte der insgesamt 5 Abteilungen wurden verlesen und man konnte noch einmal in Erinnerung schwelgen.

Wie bereits berichtet, schaffte unser Damen1-Team den Aufstieg in die 3. Liga pro und unsere Juniorinnen gewannen die Meisterschaft in der Kategorie U19. Diese Erfolge konnten im Rahmen der GV noch einmal gebührend gefeiert werden.

Im Mittelpunkt standen 3 Vereinsmitglieder: Jacqueline Bobst, Christine Luder und Mara Artho. Sie sind sich nicht zu Schade ehrenamtliche Aufgaben für den Verein zu übernehmen und sind dadurch Gold wert.

Jacqueline Bobst hatte ihrerseits seit 11 Jahren das Amt der Kassiererin inne. Sie hat ihre Arbeit stets verantwortungsvoll und pflichtbewusst ausgeführt. Christine Luder wurde zum jüngsten Ehrenmitglied der VBG ernannt. Für ihren unermüdlichen Einsatz im Namen des Vereins, sei dies als motivierte Aktivspielerin, Schiedsrichterin, Trainerin, J&S Coach oder als engagiertes Vereinsmitglied wurde Christine von der Präsidentin Sara Egli für ihre Dienste geehrt. Mara Artho wurde anlässlich der Delegiertenversammlung des Volleyballverbandes Bern-Solothurn für ihre Verdienste als Schiedsrichterin geehrt. Mara leitet bereits seit 5 Jahren Spiele bis in die 2. Liga und will noch höher hinaus. Die VBG Welschenrohr-Herbetswil dankt Jacqueline, Christine und Mara für ihren langjährigen Einsatz. Die offen gewordenen Ämter konnten problemlos durch Joëlle Allemann (J&S Coach) und Mara Artho (Kasse) besetzt werden.

Das Präsidium mit Sara Egli und Sandrine Rütti unterstreichen nochmals: Ein Verein ist nur so gut, interessant, vielfältig, motivierend, wie seine Mitglieder – darum kommt es auf jede einzelne an. Der Slogan von SwissVolley in der Corona Zeit war: dein Verein braucht dich # bleib im Verein – das ist so wichtig, wenn die VBG die Vereinskultur am Leben erhalten will. Es kommt auf jeden kleinen Einsatz der Vereinsmitglieder an. Deshalb war es ein Anliegen des Vorstands, einige stille Helferinnen namentlich zu erwähnen und ihnen mit Applaus und kleinen Geschenken zu danken.

Nach wie vor ist es ein Problem, Trainer oder Trainerinnen für die aktiven Abteilungen zu finden. Die Suche für das Juniorinnen-Team sowie für das Damen2-Team blieb erfolglos. Glücklicherweise stellen sich viele interne Mitglieder zur Verfügung, um diesen Engpass zu überbrücken. Das Beispiel des Damen1-Teams zeigt aber, dass eine gute Trainerlösung wichtig ist, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein. Den Kopf hängen zu lassen ist aber keine Option, die Saison steht vor der Tür. Die Spielerinnen haben sich beim Trainingstag mit Volleyballprofi Timo Lippuner und dem Fitnessprogramm von Sandra Müller vom Mango-Fitness Matzendorf auf den Saisonstart vorbereitet, das Schutzkonzept für die Meisterschaftsspiele steht und die Vorfreude auf die kommende Saison ist riesig.

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Die nächsten Heimspiele:

Damen 1
3. Liga Pro, 12.10.2020, 20:30 Uhr gegen TV Grenchen in der MZH Welschenrohr
Damen 2
5. Liga, 12.10.2020, 20.30 Uhr gegen TSV Deitingen in der Turnhalle Herbetswil