Pontoniere
Jungpontonierausflug der Pontoniere Sisseln

in luftigen Höhen

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Der Herbst hat es in Sisseln immer in sich, denn dann lädt unser Jungpontonierleiter Erwin zum alljährlichen JP-Ausflug.
Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt mit viel Lachen und flotten Sprüchen stiegen wir auf dem grossen Parkplatz an der Hoch-Ybrig Bahn aus. Die einen immer noch müde, die anderen schon wieder und die älteren und somit längeren JPs froh, sich strecken zu können.
Erwin rief zur Eile auf, denn unsere Gondel wartete. Am Ziel der Gondel war für uns jedoch noch nicht Endstation und wir stiegen um in einen luftigen Sesselilift um an dessen Endpunkt mit einer kleinen Wanderung das Bergpanorama zu geniessen, welche zu guter Letzt noch 247 Stufen aufwies um auf den Spirstock zu gelangen.
Dort hiess es für alle Essen und Trinken, was die Mütter in den Rucksack gepackt hatten. Ein fröhliches tauschen und probieren begann seinen Lauf zu nehmen. Der Schreibende und einige der Mitstreiter sprachen nicht nur viel sondern assen doch auch einiges an Käse!
Nach dem stärkenden Mal und vielen flotten Sprüchen erreichten wir die Gondel wieder, die uns nach unten ins Tal führte. Erwin hatte versprochen, dass wir noch einiges zu sehen bekommen werden.
Und er hielt Wort. Staunend standen wir schon bald vor der Sprungschanzenanlage in Einsiedeln. Die geht ja ebenso steil den Berg hoch, wie wir ihn runter gekommen sind.
Erwin hatte eine Führung für uns organisiert. Da gab es viel zu sehen, denn im Juryturm ist eine Art Museum eingerichtet. Eindrücklich war nicht nur der Anzug des Weltmeisters und Olympiasiegers Simon Amann sondern auch die Sprungskis aus den 1960er Jahren bis heute. Verbunden mit den Erklärungen des Führers wie Skispringen überhaupt geht, kamen doch dem einen oder anderen von uns gewisse Zweifel an seinem (Ueber-)Mut.
Unseren Mut konnten wir dann alle noch einmal beweisen. Es ging nach ganz oben auf die 45m hohe grosse Schanze. Die gesamte Höhe von oben bis unten oder in Skispringerdeutsch von Anlauf bis Auslauf ist 120 Meter. Wie sieht die Welt doch klein aus von dort oben. Das war beeindruckend und die Skispringer brauchen echt viel Mut um dort runter zu springen. Zum Glück für uns gibt es auch einen anderen Weg nach unten.
Um wieder zu Kräften zu kommen und unseren knurrenden Mägen Boden für die Heimfahrt zu schaffen, kamen die Schnipos gerade rechtzeitig an. Müde und um einige Erfahrungen reicher, kamen alle JPs spät abends in Sisseln wieder an. Einige hatten dann schon wieder Hunger auf Käse. Dass, ist jedoch eine andere Geschichte .........

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