Männerriege

Männerriege Endingen im Jankaland

23 Männer gingen auf Reisen

Marcel Siegrist
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Am letzten Samstag reiste eine frohgelaunte Schar von 23 Männerrieglern mit Postauto und Bahn ins Jankaland. Dies ist die Wohngegend vom amtierenden Gesamtweltcupsieger und Olympiasieger im Riesenslalom, Carlo Janka.
Die Reise führte via Baden nach Chur und nach einem kurzen Aufenthalt weiter bis Ilanz. Mit dem Postauto und Kleinbus ging die Reise weiter via Meierhof bis Wali. Dies war der Ausgangspunkt für die Wanderung im Gebiet Obersaxen, Mundaun. Je nach körperlicher Verfassung wählten einige den Sessellift und die anderen gingen zu Fuss die fünf hundert Höhenmeter bis „Stein" auf 2170m.ü.M. Von hier oben konnte eine wunderbare Rundsicht in die Bündner Bergwelt genossen werden. Wir profitierten von einer absolut perfekten Fernsicht und strahlend schönem Spätsommerwetter. Hier verbrachten wir auch die wohlverdiente Mittagsrast. Schon fast traditionell verwöhnte Hanspeter und Viktor alle mit feiner Ananas und etwas Kirsch zum Dessert. Nach einer coupierten Höhenwanderung erreichten wir das Bergrestaurant Piz Mundaun. Bei einem Bier oder sonst etwas feinem auf der Terrasse konnte erneut die Bergwelt bestaunt werden. Für den Abstieg teilten sich die Turner in drei Gruppen auf. Die Gemütlichen wählten erneut den Sessellift. Eine Gruppe wählte den kurzen Abstieg der Skipiste entlang und der Rest nahm den Abstieg über die „Bündner Rigi" in Angriff. Im Bergrestaurant Cuolm Sura trafen sich alle wieder. Es blieb noch genügend Zeit bei einem Apéro auf der Terrasse den Sonnenuntergang zu bestaunen. In der heimeligen Gaststube wurde ein feines und währschaftes Nachtessen serviert. Hausi liess es sich nicht nehmen die gesamte Wanderung mit einem übergrossen 80Lt. Rucksack zu bewältigen. Manch einer wunderte sich was der wohl alles mitschleppte. Nach dem Nachtessen wurde das Rätsel gelöst. Hausi als leidenschaftlicher Zitterspieler unterhielt die Anwesenden aufs feinste mit Klängen von der mitgebrachten Zitter. Bis spät in die Nacht wurde gespielt, gejasst oder mit Roger Federer gelitten.
Am Sonntagmorgen erwartete uns ein ausserordentlich reichhaltiges und feines Frühstück.
Bei erneut herrlich sonnigem Wetter wanderten wir bis Surcolm, von wo uns ein Extrapostauto bis Ilanz brachte. Nach einer kurzen Zugfahrt bis Castrisch begann die eigentliche Wanderung durch die eindrückliche Rheinschlucht. Auf einem teils schmalen Weg dem Vorderrhein entlang genossen wir den Blick in den wilden Rhein oder hinauf zu den schroffen, bedrohlichen Felsen. Bei Versam konnte nochmals ausgiebig in oder am Rhein die wilde Landschaft bestaunt werden bevor es dann mit dem Zug wieder zurück in den Aargau ging.
Mit vielen schönen Erinnerungen endete eine bestens organisierte Reise. Herzlichen Dank an Hanspeter, Nik und Hausi. (pst)