Pfadi Thierstein Stein

Pfadfinder im Kampf gegen Vampire

lynn Raimann
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Als die Abteilung Thierstein Stein gut gelaunt auf den Weg ins Pfingstlager machte, ahnten sie noch nicht was bald auf sie zukommen würde. Eingeladen von den Früchten aus Obstasien, führte der Weg nach Schupfart. Bereits bei der Ankunft gab es die erste Überraschung. Ein alter Mann erzählte, dass auf dem Platz Vampire wohnen. Doch die Stimmung war zu fröhlich und das Wetter zu schön, um dem Glauben zu schenken. Nur die sensiblen Früchte trauten der Situation nicht und rannten davon, der einzige der keine Angst hatte, war der Knoblauch. Am Abend jedoch bestätigten sich die Befürchtungen. Es wurde nicht nur ein Sarg gefunden, sondern auch gleich ein Vampir darin. Unmut machte sich breit bei den Lagerteilnehmern. Man verschloss den Sarg und wollte abwarten, allerdings machte das eine kalte Nacht mit starken Regenfällen noch schwerer. Als am nächsten Morgen der Sarg offen, der Vampir verschwunden und eine Leiterin gebissen worden war, beschloss man, sich auf das Schlimmste vorzubereiten. Und so verbrachte man den Sonntag beim Schutzmauer bauen und Knoblauchketten basteln oder bemühte sich Heilkräuter von der Hexe zu gewinnen, mit denen die infizierte Leiterin geheilt werden konnte. Es schien zu wirken, denn am Montag als es an den Abbau ging, fand man weit und breit keine Spur von Vampiren. Froh noch am Leben zu sein, wurde die Heimreise angetreten.