glp Grünliberale Partei Baden / Ennetbaden
Planungsleitbild als Sammelsurium

Isabelle Wanner
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Die GLP Baden Ennetbaden ist vom Entwurf des Planungsleitbildes 2026 eher enttäuscht. Die vorgegebene Gliederung Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Infrastruktur, Stadtidentität, Umwelt und Raum und Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist kaum eingehalten. Prioritäten sind nicht klar definiert, daher können Risiken und Chancen, Stärken und Schwächen mit den entsprechenden Trends nicht geortet werden. Vermisst werden Szenarien einer Stagnation oder einer Rezession. Etwa über Sondernutzungspläne möchte die GLP Wohnraum für einkommensschwächere Gruppen, insbesondere junge Menschen und Familien, begünstigen. – Da das Kommunale Verkehrskonzept auf gutem Wege ist, erübrigen sich Forderungen, nur die Mobilität mit Elektrovelos ist noch nicht explizit berücksichtigt. Bei der Energie muss das Augenmerk besonders auf die Kostenwahrheit gerichtet sein. Der sparsame Umgang mit Energie ist über Anreiz, nicht über Zwang, aber auch nicht über Subventionen zu fördern. Nicht identifiziert ist das Klumpenrisiko zweier internationaler Firmen und der über 26% Ausländer, vornehmlich Expats. Sich mit europäischen oder sogar internationalen Städten, die ähnliche Werte vertreten, zu vernetzen, wäre der Marke Baden förderlich. Wir denken an Städtepartnerschaften auf gleicher Augenhöhe, wie z.B. (wenn unser Thermalbad in Betrieb ist) Karlsbad/ Karlovy Vary in Tschechien, Baden-Baden, Baden bei Wien usw. (IW)

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