Komitee pro Max Chopard-Acklin

Politik, Kultur und Suppe

Sandra-Anne Göbelbecker
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Begrüssung Die Fricktaler SP Grossrätin Elisabeth Burgener begrüsste die rund 50 Anwesenden im Meck à Frick.
Gesangsgruppe "Gegenstrom" Politik, Suppe und Kultur: Die Gesangsgruppe „Gegenstrom“ begeisterte an Chopard`s „Berner Suppe" mit Arbeiterliedern.
undefined Gemeinsam auf der Bühne: SPS-Fraktionspräsident Andy Tschümperlin, SP-Nationalratskandidatin Colette Basler und SP-Nationalrat Max Chopard-Acklin.
NR Max Chopard-Acklin SP-Nationalrat Max Chopard-Acklin führte durch den gelungenen Abend.

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An der gut besuchten „Berner Suppe“ zum Sessionsrückblick von SP Nationalrat Max Chopard-Acklin im Meck à Frick erhielten die Gäste einiges geboten: Politische Standpunkte und Einblicke in den Bundeshausbetrieb, Beiträge der Gesangsgruppe „Gegenstrom“ und obendrauf eine feine Suppe aus Meck`s Küche.

Namens der SP Bezirk Laufenburg begrüsste Grossrätin Elisabeth Burgener die Anwesenden und machte mit Blick auf die kommenden Wahlen als Co-Präsidentin der SP Aargau klar: „Wir sind motiviert für unsere Ideale zu kämpfen.“ Nationalrat Max Chopard-Acklin führte durch den Abend und berichtete von den politischen Geschäften in Bundesbern. So war zu erfahren, dass in der Sondersession des Nationalrates die Debatte zur Stromeffizienz-Initiative um ein Jahr verschoben wurde, da zuerst das Ergebnis der Beratungen zur Energiestrategie 2050 des Bundes abgewartet werden sollen. Denn auch diese sieht Energieeffizienzziele vor: „Die sauberste und günstigste Energie ist jene, die wir nicht brauchen“ unterstützt Chopard griffige Energieeffizienzziele. Für hochgehende Emotionen habe im Bundeshaus die Frage der Nachregistrierung nicht registrierter Waffen gesorgt. Bis heute müssen in der Schweiz nur jene Waffen in kantonalen Registern eingetragen sein, die ab 12. Dezember 2008 gekauft wurden. Der Bundesrat schätzt jedoch, dass noch etwa 2 Millionen ältere, nicht registrierte Waffen, im Umlauf sind. In einer revidierten Gesetzgebung wäre daher vorgesehen gewesen, dass diese Waffen innert zweier Jahre hätten nachregistriert werden müssen. Auch aus Kreisen der kantonalen Polizeidirektoren erhielt der Vorschlag Support. Doch die bürgerliche Mehrheit im Nationalrat lehnte die Pflicht zur Registrierung aller Waffen ab. Immerhin soll mit der Vorlage nun der Informationsaustausch zwischen den Behörden verbessert werden. Weiter schnitt Chopard die Debatte zum zivilen Ersatzdienst an und berichtete von der Behandlung verschiedener parlamentarischer Vorstösse.

Im zweiten Teil erzählte Schwyzer Nationalrat Andy Tschümperlin von seinen Aufgaben als Präsident der SP Bundeshausfraktion. Es sei nicht immer einfach, die verschiedenen Flügel innerhalb der Fraktion zusammenzubringen, dazu brauche es Integrationsfähigkeit. „Max Chopard ist in Bern ein konstanter Schaffer und in der Fraktion eine verbindende Person“ lobte er. Nach der Suppe und dem Auftritt der Gesangsgruppe „Gegenstrom“, die nebst traditionellen Arbeiterliedern auch Mani Matter`s vielsagendes Lied „Dene wos guet geit“ vortrugen, fasste zum Abschluss die Fricktaler SP Nationalratskandidatin Colette Basler aktuelle politische Themen und den gelungenen Abend gekonnt in einem Reim zusammen.

Sandra-Anne Göbelbecker