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Die Wohnungsfrage bleibt zentral

Die SP Zug hat anlässlich der vor 40 Jahren angenommenen Wohnungsinitiative informiert.

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Am Anlass erinnerten engagierte SP-Mitglieder an die Initiative.

Am Anlass erinnerten engagierte SP-Mitglieder an die Initiative.

Bild: PD

Die Wohnungsfrage war und bleibt für die SP Stadt Zug zentral. Deswegen haben ihre Mitglieder gemeinsam mit Nationalrätin Jacqueline Badran der SP Zürich vergangene Woche an die vor vierzig Jahren angenommene Wohnbauinitiative erinnert. Am gut besuchten Anlass, der in der Zuger Shedhalle stattfand und durch die Stadt Zug organisiert wurde, referierte Badran zunächst zur Bedeutung des Bodens. Ohne dieser Grundlage für alles läuft nichts.

Im Zentrum ihrer ökonomischen Überlegungen zu einer aktiven Immobilienpolitik stand: Anstatt die rein kommerzielle Bodenverwertung zu subventionieren und über den mietrechtlichen Limitierungen liegende Mieten zu tolerieren, sollte die Gesellschaft den Boden gemeinnützig gestalten. Das gemeinsame genossenschaftliche Grundeigentum sichert tiefe Mieten, stellt eine Altersvorsorge dar und ist eine Stütze der Demokratie. Das Fazit der Nationalrätin: Nur wer den Boden besitzt, kann wirklich über das bestimmen, das auf ihm geschieht.

Blick zurück: SP engagierte sich für Wohnbauinitiative

Im zweiten Teil der von Barbara Gysel moderierten Veranstaltung erinnerten die an der Wohnbauinitiative engagierten SP-Mitglieder an die Initiative, welche dem Stadtrat den Bau 400 städtischen Wohnungen anordnete. Armin Oswald, Armin Jans und Dolfi Müller legten eindrücklich dar, wie sehr sich die SP fortdauernd bemühen musste, um die bürgerliche Mehrheit zur Umsetzung der angenommenen Initiative zu bewegen. Am Wohnungsthema bleibt die SP Zug weiterhin dran. Während die Unterschriftensammlung für die kantonale Mehrwertinitiative läuft, ist auf der städtischen Ebene eine Initiative zur Wohnungspolitik lancierungsbereit.

Für den Vorstand der SP Zug: Rupan Sivaganesan

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