SP Kölliken

Wasserstrom zuerst

Lisa Wildi
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Sektionsversammlung der SP Kölliken vom 29.5.2012

Die Parteimitglieder der SP Kölliken wurden vom Vorstand zur ersten Sektionsversammlung dieses Jahres empfangen. Der Präsident, Urs Wullschleger, leitete die Sitzung.

Die anstehenden Traktanden der nächsten Gemeindeversammlung waren schnell abgehandelt und wurden alle im Sinne des Gemeinderates angenommen.

Zu reden gab viel mehr das Traktandum der letzten ausserordentlichen Gemeindeversammlung „neues Schulhaus“, welches in den Medien in den letzten Wochen heftig debattiert wurde. Auch das Verhalten des Gemeinderates und der Gruppierung „Pro Kölliken“, welche das Referendum gegen den Abriss des Bürogebäudes ergriffen hat, wurde ausführlich erörtert . - Die aktuelle Situation wird in der Versammlung allgemein als unsachlich und verfahren wahrgenommen. Die SP wünscht sich ganz klar von allen Beteiligten Sachlichkeit und einen Stil, welcher es erlaubt ohne Anzeigen die Zukunft der Schule bzw. des Dorfes auszuhandeln.

Ein Antrag aus der Versammlung wurde einstimmig gutgeheissen: „Wasserstrom zuerst.“ Die Argumente waren folgende: Wenn Kölliken kein Standort für atomare Abfälle werden will, dann soll Kölliken, wenn möglich, auch auf den schmutzigen Atomstrom verzichten. Wasserstrom soll deshalb Standard werden. Der Vorstand erhält daher den Auftrag abzuklären, wie die Gemeinde durchsetzen kann, dass das gemeindeeigene EW den Atomstrom nur noch auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden liefert. Im Normalfall soll grundsätzlich der unwesentlich teurere Wasserstrom geliefert werden.

Parolen zu den kantonalen Abstimmungen:

  • Verfassungsänderung: JA
  • Volksinitiative „Für eine sichere Aargauer Kantonalbank“: JA

Parolen zu den Bundesvorlagen:

  • Volksinitiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“: NEIN
  • Volksinitiative „Für eine Stärkung der Volksrechte in der Aussenpolitik“: NEIN
  • Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Managed Care): NEIN