Energiedebatte

Bern will kein Anti-Atom-Zeltlager an der Aare

Das Polizeiinspektorat der Stadt Bern hat das Gesuch von Anti-AKW-Aktivisten für ein Zeltlager auf dem ehemaligen Gaswerkareal an der Aare abgelehnt. Die Stadt begründet die Absage unter anderem mit einem Njet des Grundeigentümers zu den Plänen.

Drucken
Teilen
AKW Gösgen

AKW Gösgen

Keystone

Beim Grundeigentümer handelt es sich um die der Stadt gehörenden Stadtbauten Bern, wie der Berner Gemeinderat Reto Nause sagt. Zu seiner Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie gehört das Polizeiinspektorat.

Nein sagt die Stadt Bern auch, weil sie die heute naturnahe ehemalige Industriefläche als wichtiges Erholungsgebiet für alle erachtet und weil die Gesuchsteller ein viel zu grosses Camp aufstellen wollten, wie Nause weiter sagt. Der Berner Sicherheitsdirektor bestätigte damit eine Vorabinformation des Berner Regionalfernsehsenders Telebärn. Der Berner Gemeinderat hat vom Entscheid des Polizeiinspektorats Kenntnis und unterstützt ihn. Die Anti-AKW-Aktivisten wurden in der vergangenen Woche von der Polizei vom Park vor dem Sitz des bernischen Energieversorgers BKW vertrieben.

Die Bewegung mit dem Namen «AKW-ADE» wollte in der Folge an der Aare eine neue Basis aufbauen, um Anti-Atomkraft-Proteste zu organisieren und um Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.