Halloween

Halloween-Randalierer bescheren Polizei in Kanton und Stadt Zürich viel Arbeit

Halloween hat den Polizisten in Zürich viel Arbeit beschert. Auf Kantonsgebiet rückten sie rund 50 Mal aus, in der Stadt Zürich 35 Mal. Grund waren Sachbeschädigungen, Ruhestörungen und Randalierer. Der Sachschaden beträgt einige Tausend Franken.

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Gestern am 31. Oktober war Halloween.

Gestern am 31. Oktober war Halloween.

Walter Schwager

Zwischen 18 Uhr und Mitternacht musste sich die Kantonspolizei in über der Hälfte der Fälle mit Eierwürfen gegen Fassaden und fahrende Autos beschäftigen. In einigen Fällen wurden auch Eisbrocken gegen fahrende Autos geworfen, wie die Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

In Dachsen, Urdorf und Uster wurden Briefkästen durch Knallkörper beschädigt. In Freienstein, Dübendorf, Uster und Obfelden wurden Scheiben durch Werfen von Schnee- und Eisklumpen eingeschlagen.

Ein grober Unfug wurde aus Bassersdorf gemeldet. Mehrere Jugendliche traten mit den Füssen gegen parkierte Autos. Einer wurde dabei beobachtet, wie er auf dem Autodach eines Personenwagens umherhüpfte. Als die Polizei eintraf, war die Gruppe bereits weg.

Stadt Zürich: Harmloser als Schulsilvester

In der Stadt Zürich verlief Halloween «relativ harmlos», wie Sprecher Marco Cortesi gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Autos seien mit Eiern beworfen oder mit Rasierschau versprüht worden. Auch habe ein Container gebrannt. Insgesamt sei die Schadensbilanz jedoch viel harmloser als beim ehemaligen Schulsilvester.

Halloween ist ein Fest am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, das ursprünglich vor allem in Irland gefeiert wurde. Der Brauch wurde von irischen Einwanderern ab 1830 in die USA gebracht.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich Halloween neben Weihnachten und dem Thanksgiving-Fest zu einer der wichtigsten Feiern in den Vereinigten Staaten. In den 1990er-Jahren wurden Halloween-Bräuche teilweise auch in Europa übernommen.