Limmattal

Im Gespräch mit jungen Limmattaler Secondos: «Für mich ist es ganz normal, mich anzupassen»

Ihre Eltern kamen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Schweiz. Wie geht die zweite Generation mit einer Existenz zwischen zwei Welten um? Wir haben mit sieben Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Limmattaler Schulen besuchen, gesprochen.

Flurina Dünki und Sophie Rüesch
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Limmattaler Secondos
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Marvin Kajubu Herkunft Eltern: Italien (Mutter) und Uganda (Vater) In der Schweiz seit: Geburt Staatsangehörigkeit: Schweiz Alter: 16 Ausbildung: Berufsbildungszentrum Dietikon (Logistiker) Hobby: Boxen
Jessica Loder Herkunft Eltern: Deutschland In der Schweiz seit: Geburt Staatsbürgerschaft: Schweiz und Deutschland Alter: 16 Ausbildung: Berufsbildungszentrum Dietikon (Logistikerin) Hobby: Musik hören
Mathias Fischer Herkunft Eltern: Ungarn/Schweiz (Mutter) und Deutschland (Vater) In der Schweiz seit: Geburt Staatsangehörigkeit: Schweiz und Deutschland Alter: 16 Ausbildung: Kantonsschule Limmattal (Wirtschaft & Recht) Hobbies: Fussball, Longboard fahren
Florian Neziri Herkunft Eltern: Kosovo In der Schweiz seit: Geburt Staatsangehörigkeit: Schweiz und Kosovo Alter: 20 Ausbildung: Berufsbildungszentrum Dietikon (Polymechaniker) Hobby: Kampfsport
Sayed Djavad Sadjadi Herkunft Eltern: Afghanistan In der Schweiz seit: 2009 Staatsangehörigkeit: Afghanistan Alter: 22 Ausbildung: Berufsbildungszentrum Dietikon (Polymechaniker) Hobby: Boxen
Ali Yesin Herkunft Eltern: Türkei In der Schweiz seit: Geburt Staatsangehörigkeit: Schweiz Alter: 24 Ausbildung: Berufsbildungszentrum Dietikon (Logistiker) Hobby: Fussball
Natalia Stöckl Herkunft Eltern: Russland (Mutter) und Schweiz (Vater) In der Schweiz seit: Geburt Staatsangehörigkeit: Russland und Schweiz Alter: 15 Ausbildung: Kantonsschule Limmattal (Wirtschaft & Recht) Hobbies: Geräteturnen und Harfe spielen

Limmattaler Secondos

Chris Iseli

Über die Heimat der Eltern und die Schweiz

Sicherheit, Pünktlichkeit, Bildungschancen: Es sind die Klischees, die eben doch mehr sind als nur Klischees, welche die Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die am Gespräch im Berufsbildungszentrum Dietikon teilnehmen, an der Schweiz schätzen. Ein Leben im Herkunftsland ihrer Eltern kann sich kaum einer von ihnen vorstellen. «Keine Chance», sagt der Schlieremer Ali Yesin, dessen kurdische Eltern aus der Türkei in die Schweiz kamen: «Ich bin hier geboren und aufgewachsen, ich käme nicht klar mit einem Leben in der Türkei.» Selbst, wenn er in den Ferien in die ehemalige Heimat seiner Eltern reist, überkomme ihn spätestens nach einer Woche der Drang, wieder zurück in die Schweiz zu kommen.

Florian Neziri sagt: «Wenn man von Geburt an in der Schweiz lebt, gewöhnt man sich ja auch an einen gewissen Lebensstil.» Im Kosovo, der Heimat seiner Eltern, hätte er als angehender Polymechaniker etwa mehr Mühe, eine Lehre und danach einen Job zu finden, gibt der vor zwei Jahren eingebürgerte Schweizer zu bedenken. Auch der Kantonsschüler Mathias Fischer lobt das hiesige Bildungssystem – und das politische. Er könne sich zwar gut vorstellen, einmal in Deutschland zu leben, wo sein Vater herkommt; die direkte Demokratie würde ihm dort aber fehlen, sagt er.

Von Migrationserfahrung geprägt

Auch wenn die jungen Limmattaler Migranten die Schweiz als ihre Heimat erleben: Die Migrationsgeschichten ihrer Eltern haben sie geprägt. Nicht nur, weil diese einige von ihnen hier zu «den Ausländern» gemacht hat, die ihren Platz zwischen zwei Welten finden müssen. Die Biografien ihrer Eltern und Grosseltern, die von Verfolgung und Armut gezeichnet sind, haben ihnen auch ein Bewusstsein dafür vermittelt, dass nicht alle das Glück haben, in den sicheren Umständen aufzuwachsen, die sie kennen.

So erzählt etwa Ali Yesin, dessen Eltern im Zuge des Kurdenkonflikts in die Schweiz flüchteten, wie grossen Wert diese auf Sicherheit legen. «Sie denken bei allem immer einen Schritt voraus, so wie sie es damals tun mussten, als sie sich in der Schweiz ein neues Leben aufgebaut haben. Ich bin ganz anders – eben, weil ich diese Erfahrungen nicht selber machen musste.» Ähnlich tönt es bei Sayed Djavad Sadjadi, der fünf Jahre alt war, als seine Eltern mit ihm aus Afghanistan flüchteten: «Was sie im Krieg alles erlebt haben, das kann ich mir gar nicht vorstellen.»

Die Migrations-Traumata können sich auch über mehrere Generationen hinweg noch bemerkbar machen. Sein deutscher Grossvater etwa habe im Zweiten Weltkrieg eine Jugend in armen Verhältnissen erlebt, sagt Mathias Fischer. «Dinge, die für uns selbstverständlich sind, sind es für meine Eltern nicht.» Auch an Jessica Loders Mutter ist das Aufwachsen in der DDR nicht spurlos vorübergegangen. «Ihre Familie hatte nicht viel. Ihr Vater starb beim Versuch, über den Zaun zu kommen. Das hat sie sehr geprägt.»

Natalia Stöckl erkennt in der Erziehungsweise ihrer Mutter auch eine Art Kompensationsmechanismen, die von deren eigenen Jugenderlebnissen in der Sowjetunion geprägt sind. So habe die Mutter der Weiningerin früh schon viel Verantwortung im Haushalt übernehmen müssen und wenige persönliche Freiheiten genossen. «Weil sie diese in ihrer Jugend vermisst hat, ist sie dafür mit mir und meinen Geschwistern viel lockerer und macht uns etwa kaum Vorschriften, wann wir zu Hause sein sollen.» Weil ihre arbeitstätigen Grosseltern wenig Zeit mit ihrem Mädchen verbringen konnten, schaffe Natalias Mutter es dafür nur schlecht, deren kleine Schwester «mal fünf Minuten alleine zu Hause zu lassen».

Geübte Rollenwechsler

Erstaunlich einfach scheint es für die jungen Migranten, die verschiedenen kulturellen Identitäten unter einen Hut zu bringen. Entweder, weil sie so verschieden gar nicht seien, wie bei Jessica Loder oder Mathias Fischer mit ihren deutschen Wurzeln. Oder weil man über die Jahre gelernt hat, wie man dem jeweiligen Gegenüber am besten begegnet. «In der Familie lebt man die Kultur der Eltern, die auch davon geprägt ist, was sie in ihrer Heimat durchstehen mussten», sagt Ali Yesin. «Mit Freunden lebt man die schweizerische Kultur.»
Das geschehe ganz automatisch, fügt Florian Neziri an: Er müsse sich gar nicht mehr speziell darauf achten, wie er sich wo verhalte. «Es ist für mich ganz normal, mich anzupassen, wenn ich mich unter den entsprechenden Leuten bewege. Ich muss die eigenen Wurzeln dabei ja nicht vergessen.»

Über die Integration

Dass man sich für ein friedliches Zusammenleben den Gepflogenheiten des Zuwanderungslandes anpassen muss, ist in der Diskussionsrunde am Berufsbildungszentrum Dietikon unbestritten. «Wenn wir in der Schweiz nur die Kultur des Heimatlandes unserer Eltern leben und gar keine Kompromisse in Sachen Religion oder Traditionen machen, dann würde die Schweiz nur noch aus Zonen verschiedener Kulturen und Lebensarten bestehen», sagt etwa der Afghane Sayed Djavad Sadjadi. «Deshalb müssen wir uns integrieren – sonst gäbe es bald keine Schweiz mehr.»

Nur: Wie weit muss die Anpassung gehen, damit von erfolgreicher Integration die Rede sein kann? Und wie entscheidet man in Situationen, in denen die Anpassung im Widerspruch zu kulturellen oder religiösen Eigenheiten des Herkunftslands der Eltern stehen?

Für den Schlieremer Kurden Ali Yesin ist es erst einmal unabdinglich, die hiesigen Gesetze zu kennen und sich daran zu halten. Der aus dem Kosovo stammende Schweizer Florian Neziri findet, man müsse auch unbedingt eine Landessprache beherrschen. Nur so könne man schliesslich in Kontakt mit Land und Leuten kommen und in der neuen Heimat etwas erreichen. Sayed Djavad Sadjadi – der Afghane ist der Einzige in der Runde, der nicht in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist – pflichtet ihm bei: Für ihn habe das Erlernen der Landessprache höchste Priorität gehabt, als er vor sechseinhalb Jahren in die Schweiz kam. Auch sonst findet Sayed Djavad Sadjadi, dass seine Integration ziemlich geglückt ist: «Ich bin immer pünktlich, mache eine Lehre, nehme am kulturellen Angebot der Schweiz teil, pflege den Kontakt zu Schweizern wie auch anderen Ausländern», sagt er. Ob andere seine Einschätzung teilen, weiss er allerdings nicht: «Ich bin zum Beispiel immer noch Moslem – es gibt sicher einige, für die das nicht vereinbar mit einer gelungenen Integration in die Gesellschaft ist», sagt er.

Konstruierte Unterschiede

Florian Neziri findet, die Religionszugehörigkeit sollte keine Rolle spielen in der Beurteilung, ob einer gut integriert ist oder nicht. Er stört sich zum Beispiel daran, dass in der Diskussion über Kopfbedeckungen immer nur jene muslimischer Frauen als problematisch wahrgenommen werden. Auch Ali Yesin findet, dass dabei Unterschiede konstruiert werden, die keine sind: «Es ist doch dasselbe, wenn sich orthodoxe Juden, katholische Nonnen oder eben Musliminnen aus religiösen Gründen anders kleiden.»

Die Kantonsschülerin Natalia Stöckl sieht das ein bisschen anders: Es mache eben schon einen Unterschied, zumindest bei der Nonne, da «das Christentum in der Schweiz im Gegensatz zum Islam auch tief verwurzelt ist». Für Florian ist das aber kein gültiges Argument: Im Kosovo, wo das Christentum nicht verwurzelt sei, werde umgekehrt schliesslich auch nicht mit dem Finger auf Nonnen gezeigt. Natalia Stöckl relativiert: Sie habe damit nicht sagen wollen, dass Musliminnen nicht die Freiheit haben sollten, selbst über ihre Kopfbedeckung zu entscheiden.

Es müsse aber eine freie Entscheidung sein und nicht eine, die unter familiärem Druck getroffen werde. Im Gegenzug dürfte bei einer Frau, die Kopftuch trägt, nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass sie dazu gezwungen werde. Es sei deshalb wichtig, den Dialog zu suchen, um «die Person hinter dem Kopftuch kennen zu lernen». Sie selbst habe erst ein grösseres Verständnis dafür gewonnen, nachdem sie mit zwei muslimischen Klassenkameradinnen über die Hintergründe ihrer Kleidungswahl gesprochen habe.

Mehr Einigkeit herrscht, als die Diskussion beim jüngsten Beispiel einer Kulturenkollision landet: bei der Handschlagverweigerung zweier muslimischer Schüler aus Therwil. «Wenn du etwas wie das Händeschütteln nicht machen kannst, hast du in diesem Land nichts verloren», sagt Ali Yesin. «Hier wird nun einmal in der Schule die Hand gereicht. Es ist ein Begrüssungs- und Abschiedsritual und hat nichts mit einer unangebrachten Berührung einer Frau zu tun.»

Vor allem, so Sayed Djavad Sadjadi, dürfe man sich nicht isolieren. Es gebe zwar jene, die nur mit Landsleuten Kontakte pflegten. Er kenne aber mehr Migranten, «die offen sind und interessiert an Schweizer Freundschaften». Den besten Weg, kulturelle Differenzen zu überwinden, sieht auch Marvin Kajubu im steten Austausch. «Ich spiele zum Beispiel Basketball mit Weissen und Schwarzen zusammen – das macht bei uns keinen Unterschied.»

Über die Repräsentation in Politik und Medien

Die Art, wie die Secondos und Secondas von Politik und Medien wiedergegeben werden, kommentieren die Teilnehmer der Limmattaler Gesprächsrunde kritisch. Oft seien die Darstellungen klischeehaft und oberflächlich, so der Kosovo-Schweizer Florian Neziri: «Vor Abstimmungen hört man Leute über uns diskutieren, die keine Ahnung von uns haben.» Das führt bei den Gesprächsteilnehmern teils zu fast gleichgültigen Reaktionen. «Ich interessiere mich nicht besonders dafür und schaue mir die Diskussionen über uns auch nicht an», sagt der angehende Logistiker Marvin Kajubu, dessen Eltern aus Italien und Uganda stammen.

Der Ton wird oft feindlich

Andere wie der Schlieremer Ali Yesin können pauschalisierte Darstellungen von Secondos nicht immer ignorieren, selbst wenn sie es versuchen. Manchmal sei ihm egal, was über sie geredet werde. Doch es gäbe Situationen, wie etwa im Vorfeld der Abstimmung zur Durchsetzungsinitiative, wo die Diskussion immer wieder einfach zu feindliche Töne angenommen habe.

Die Politik in der Schweiz interessiere ihn nicht sehr, sagt Ali Yesin zuerst. Welche Auswirkungen die Massnahmen der türkischen Regierung für das kurdische Volk hätten, zu dem er schliesslich auch gehöre, bewegten ihn zurzeit viel mehr. Im Verlauf des Gesprächs stellt sich jedoch heraus, dass die hiesige Politiklandschaft dem 24-Jährigen so unwichtig dann doch nicht ist. Weil auch Entscheide der Schweizer Stimmbürger teils gravierende Auswirkungen haben könnten. Er bekennt sich als regelmässiger Urnengänger und spricht die Abstimmungsfaulheit der jungen Bevölkerung an, die er als Problem in unserem Land sieht.

Alle haben sich Gedanken über die Durchsetzungsinitiative gemacht. Dass die Vorlage immerhin von 41 Prozent der Stimmbürger Zustimmung erhielt, stimmt sie nachdenklich. Florian Neziri zweifelt an, dass alle 41 Prozent wirklich gewusst haben, wofür sie da gestimmt hätten. Mehr als der hohe Anteil an Ja-Stimmen hat ihn aber die aggressive Stimmung im Vorfeld der Abstimmung bedrückt. In den sozialen Medien habe er täglich Anfeindungen gegen Ausländer und Secondos lesen müssen. Auch auf der Strasse habe er immer wieder ausländerfeindliche Gesprächsfetzen aufgeschnappt. Seit zwei Jahren Schweizer, konnte sich der Sohn kosovarischer Einwanderer zwar in Sicherheit wiegen; «angesprochen fühlte ich mich trotzdem.»

Medien in der Pflicht

Die Medien sind laut der jungen Secondos mitschuldig an der Verbreitung von Feindbildern. Natalia Stöckl beunruhigt, dass es in der Schweiz statt vieler kleiner Zeitungen nur noch ein paar grosse Medienhäuser gäbe, deren Publikationen alle dieselbe Meinung verträten. «Wenn da jemand pauschal negativ über Leute eines anderen Landes schreibt, ohne es wirklich zu kennen, übernehmen die anderen Zeitungen das häufig.» So findet die Weininger Kantonsschülerin, dass Russland, die Heimat ihrer Mutter, immer wieder auch unbegründet als Feinbild herhalten müsse.

Die Medien könnten mehr tun für ein besseres gegenseitiges Verständnis, meint auch Florian Neziri. Indem sie etwa die klassischen Zuwanderungsnationen vermehrt vorstellen – und zwar nüchtern, zum Beispiel in Dokumentarfilmen. «So würde vielleicht auch mal ein Bild einer Nation vermittelt, das nichts mit den paar wenigen Personen zu tun hat, die sich hier blöd anstellen.» Auch in der Bildung sieht Nathalie Stöckl noch viel Potenzial. «Schön wäre es, wenn fremde Kulturen nicht immer nur anhand von Kriegen thematisiert würden», sagt sie.

Secondos und Secondas im Limmattal

Für Einwohner mit ausländischen Wurzeln benutzt die Schweiz seit einigen Jahren die von der UNO empfohlene Definition«Bevölkerung mit Migrationshintergrund». Der Begriff dient einzig statistischen Zwecken und ist zu trennen von den rechtlich bindenden Begriffen wie Ausländer und Schweizer Bürger.

Die Umschreibung «Migrationshintergrund» schliesst eingewanderte Ausländer und Eingebürgerte sowie Personen der zweiten Generation, die sogenannten Secondos und Secondas, ein.

Zu den Secondos (hergeleitet vom italienischen «il secondo»: der Zweite) zählen sowohl im Ausland geborene und in der Schweiz aufgewachsene wie auch in der Schweiz geborene Personen.

Gemäss einer Studie, die das statistische Amt des Kantons Zürich 2013 veröffentlichte, haben die meisten Secondos einen Schweizer Pass. Ist die Person in der Schweiz geboren und hat nur einen im Ausland geborenen Elternteil, so hat sie per Definition keinen Migrationshintergrund mehr. Auch der dritten Generation, also Nachkommen von Secondas, wird kein Migrationshintergrund mehr zugeschrieben.

Im Limmattal hat rund die Hälfte der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Dies macht den Bezirk Dietikon zusammen mit der Stadt Zürich zum Bezirk mit dem höchsten Anteil dieser Bevölkerungsgruppe im Kanton. Entsprechend hoch ist auch die Anzahl Secondos im Limmattal. Sie wird vom Zürcher Amt für Statistik auf rund 8000 Personen geschätzt. An der Einwohnerzahl des Bezirks Dietikon gemessen, macht dies einen Anteil von 9,1 Prozent aus.

Für Isabel García, Präsidentin der Zürcher Sektion des Vereins «Second@s Plus», der sich für Anliegen von Secondos auf politischer Ebene einsetzt, ist die vereinfachte Einbürgerung derzeit das Hauptanliegen, das der Verein in der Politik durchbringen will.