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Legenden unter sich: Das sind die Limmattaler Kult-Fussballtrainer seit 2000

Eine Fachjury der LiZ hat in einer aufwendigen Prozedur die zehn denkwürdigsten Figuren an den Seitenlinien der regionalen Plätze auserkoren. Klicken Sie sich durch die illustren Namen!

Raphael Biermayr
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In der Kulttrainer-Wertung kommt niemand an George Schacher vorbei.

In der Kulttrainer-Wertung kommt niemand an George Schacher vorbei.

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Rang 1: George Schacher (Ex-Engstringen und -Birmensdorf) Wer als Fan mit einer Kuhglocke auf den Limmattaler Plätzen gesichtet wurde, und nach eigener Aussage nie Zeit hatte, ein Trainerdiplom zu machen, ist in dieser Wertung konkurrenzlos.
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Rang 2: Beat Studer (Ex-Dietikon und -Schlieren) Der Dietiker hat den Titel als Kulttrainer ganz knapp verpasst: Mit gleich vielen Stimmen wie George Schacher auf dem Konto, gab die geringere Anzahl an Nominationen auf Platz 1 den Ausschlag gegen ihn.
Rang 3: Röbi Rhiner (Ex-Dietikon II und -Urdorf) Nicht überraschend schafft es auch der vielleicht gestählteste Abstiegskämpfer der Limmattaler Fussballgeschichte auf diese Liste.
Rang 4: Antonio Caputo (Ex-Birmensdorf, aktuell Schlieren) Es gibt vermutlich keinen Statistik-liebenderen Trainer im Limmattaler Fussball – mit Sicherheit aber keinen abergläubischeren.
Rang 5: Milan Ristic (Ex-Schlieren und -Urdorf) Den Gentleman sah man nach den Spielen stets mit den Trinkflaschen in einer Hand und dem Ballnetz über der Schulter über die Plätze schreiten. Autoritäre Erziehung war halt nicht sein Stil.
Rang 6: Paul Schärer (Ex-Engstringen) Der Ur-Engstringer hat die Geschicke der ersten FCE-Mannschaft dreimal geleitet, zuletzt bis Ende der Saison 2012/13. Als ehemaliger Torschütze vom Dienst weiss er, wie man gegnerische Stürmer am besten abmeldet.
Rang 7: Laurent Fessel (Ex-Engstringen und -Birmensdorf) «Napoleon», wie er von Spielern genannt wurde, führte den FC Engstringen in die 3. Liga. Ab 2004 versuchte er in einem Akt grossen persönlichen Engagements, den FC Birmensdorf in die 2. Liga zu führen – erfolglos.
Rang 8: Giuseppe Capozzolo (Ex-Schlieren-Frauen) Er machte aus seinen Gefühlen nie einen Hehl. Zuerst im Überschwang: Aufstieg in die NLA im Juni 2008. Dann im Niedergang: Nach dem desaströsen Auftritt und dem 0:8 im Cupfinal 2009 verliess er das Stade de Suisse wortlos.
Rang 9: Dani Margreth (Ex-Schlieren, -Oetwil-Geroldswil und -Birmensdorf) Wer gleich bei drei Limmattaler Vereinen war, darf in dieser Wertung natürlich nicht fehlen.
Rang 10: Philipp Magni (Ex-Urdorf) Jedem Trainer gehen Niederlagen nah, aber an keinem schienen sie derart zu nagen wie am mehrmaligen Urdorf-Coach.

Rang 1: George Schacher (Ex-Engstringen und -Birmensdorf) Wer als Fan mit einer Kuhglocke auf den Limmattaler Plätzen gesichtet wurde, und nach eigener Aussage nie Zeit hatte, ein Trainerdiplom zu machen, ist in dieser Wertung konkurrenzlos.

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