Mobil

«Swift» top, «Jimny» Kult – mit der Leichtigkeit des Seins einen Gegenpol setzen

In kaum einem anderen Land werden so viele hochpreisige und leistungsstarke Fahrzeuge verkauft wie in der Schweiz. Suzuki hingegen setzt auf kleine und leichte Fahrzeuge mit vernünftigem Antrieb und ist damit bewusst anders.

Philipp Aeberli
Drucken
Teilen
Suzuki-Schweiz-Chef Stefan Gass: «Vollhybride und Elektrofahrzeuge folgen.»ZVG

Suzuki-Schweiz-Chef Stefan Gass: «Vollhybride und Elektrofahrzeuge folgen.»ZVG

Suzuki-Schweiz-Chef Stefan Gass verrät, warum man hierzulande trotz kleinen Modellen im Markt bestehen kann.

Herr Gass, blicken wir zurück auf 2018: War es ein gutes Jahr für Suzuki?

Stefan Gass: Wir blicken wir auf ein erfolgreiches 2018 zurück. Wir haben mit Swift Sport, Vitara und Jimny drei neue Modelle erfolgreich auf den Markt gebracht und erreichten im Juni mit 796 Ablieferungen den besten Monat aller Zeiten. Im Dezember war Suzuki die beliebteste japanische Automarke. Kumuliert belegt Suzuki mit Total 7673 Immatrikulationen Rang zwei aller japanischen Marken. Der Marktanteil konnte trotz leicht sinkendem Gesamtmarkt bei 2,6 Prozent gehalten werden. Das freut uns.

Im Allgemeinen werden neue Autos immer grösser, schwerer und komplexer. Mit seinen kompakten und leichten Autos setzt Suzuki einen Gegenpol. Warum kommt das bei den Kunden gut an?

Wir können eine vielseitige Modellpalette mit kompakten, innovativen 4×4- Modellen anbieten. Sie verfügen über ein attraktives Preis-LeistungsVerhältnis. Noch wichtiger ist das Suzuki-Konzept, sportliche, elegante und komfortable Kompaktfahrzeuge zu bauen, die bezüglich Technik und Ausstattung viele teurere Fahrzeuge übertreffen.

Welche Modelle sind in der Schweiz beliebt und warum?

Der Swift ist der absolute Suzuki-Bestseller in der Schweiz. Dank kompakten Abmessungen, dem innovativen Allrandantrieb 4×4 Allgrip- und neusten Sicherheitstechnologien ist er sehr beliebt. Auch der neue Swift Sport ist sehr beliebt. Sein neuer 1,4-Liter-Turbomotor sorgt bei tieferem Gewicht für jede Menge Fahrspass. Weiter ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala sind natürlich die SUV-Modelle Vitara und Ignis. Und er neue Geländewagen Jimny erreichte schon vor seiner Einführung im vergangenen Herbst Topwerte, was das Interesse betraf. Der Hype um das Suzuki-«Kult-Auto» scheint ungebrochen.

Für welches Modell haben Sie sich als Dienstwagen entscheiden?

Momentan fahre ich das neu lancierte Vitara-Top-Modell. Der Vitara ist das Flaggschiff der Suzuki-Modellreihe. Er begleitet mich dank Allgrip 4×4 und neusten Sicherheitssystemen sicher durch den Winter.

Welche Highlights dürfen wir im Jahr 2019 von Suzuki erwarten?

Für 2019 haben wir soeben eine neue Sonderserie lanciert. Die Tradizio-Sondermodelle Ignis, Swift und SX4 S-Cross überzeugen mit erstklassigen Materialien, fünf Jahren Premium-Garantie, kostenloser Metallic-Lackierung und vielen Design-Highlights. Sie stehen ab Februar beim offiziellen Suzuki-Händler bereit. Allgemein legt Suzuki 2019 den Fokus auf die fünf Kernmodelle Ignis, Swift, Vitara, SX4 S-Cross und Jimny. Dabei wird Suzuki die Hybridisierung der gesamten Palette vorantreiben, welche in den kommenden ein bis zwei Jahren umgesetzt werden soll. Sogenannte Vollhybride und später auch Elektrofahrzeuge werden folgen. Die Umstellung erfolgt aufgrund der neuen CO2-Anforderungen, die die gesamte Autobranche betreffen.