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Letzte europäische Glühbirnenfabrik aus Schwyz schliesst ihre Pforten

Die Immenseer Glühbirnenfabrik Righi Licht AG, gegründet 1906, stellt den Betrieb ein. Grund dafür sind EU-Richtlinien, welche die Schweiz übernommen hat. Die Glühbirnen entsprechen den Energiestandards nicht mehr.
CH Media

(smo) In diesen Tagen werden im Immensee die letzten Glühbirnen gefertigt. Schon vor Monaten hat Geschäftsführerin Christian Taiana ihren 13 Mitarbeitern kündigen müssen. Die Righi Licht AG schliesst.

Grund: Die EU-Verordnung, die die Glühbirnen aufgrund ihres Energieverbrauchs für Haushalte verbietet. Der Geschäftsführerin war schon länger klar, dass dieser Moment kommen wird, trotzdem sei das jetzt ein «Schock», wie sie gegenüber Tele Züri sagt.

«Private Befehlsverweigerung»

Hans Borner, der die Schwyzer Firma vor zwölf Jahren übernommen hat, ist fasziniert von seinem Produkt. «Nur schon die Gerüchte über die Erfindung der Glühlampe. Und wie sich das dann durchsetzte.» Thomas Alva Edison, der oft als Erfinder genannt wird, hat die Glühlampe Ende des 19. Jahrhunderts salonfähig gemacht, an ihrer Erfindung waren aber einige gescheite Köpfe beteiligt.

Die Schwyzer Glühbirnen sind nach ganz Europa exportiert worden, einerseits für industrielle Zwecke, andererseits hat Hans Borner Bussen in Kauf genommen. «Private Befehlsverweigerung», nennt er diese Taktik. Er habe versucht, auszureizen, was es noch auszureizen gebe.

Damit ist jetzt Schluss: Am 12. Juli ist die Ära der Glühlampen definitiv vorbei. Und damit auch jene der 113 Jahre alt gewordenen Firma Righi Licht AG.

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