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Villenverschiebung am Julier wird zum Spektakel

An der viel befahrenen Julierstrecke in Graubünden hat die Kulturorganisation Origen am Donnerstagabend ein ungewöhnliches Schauspiel inszeniert. Sie hat im Bergdorf Mulegns eine alte weisse Villa um einige Meter verschoben, um mehr Platz für den Verkehr und Raum für Kultur zu schaffen. Mit der ungewöhnlichen Umplatzierung wird das denkmalgeschützte Gebäude eines ehemaligen Zuckerbäckers erhalten.Aus dem fahrenden Haus sind rätoromanische Lieder erklungen. Laut Origen sollen sie an das grosse Heimweh des Zuckerbäckers Jean Jegher erinnern. Den Mann plagte während seiner Zeit in Bordeaux grosses Heimweh, das ihn schliesslich zur Rückkehr in die Heimat sowie zum Bau der Villa an der Julierstrecke bewegte.

SDA
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