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Zeitreise
Von 1956 bis heute: Diese Schweizer Auftritte schafften es beim Eurovision Song Contest in die Top 5

Luca Hänni holte die Schweiz 2019 wieder zurück ins Eurovision-Rennen und Gjon's Tears legte 2021 mit Platz 3 gleich nach. Sie gehören neben Céline Dion und Lys Assia zu den 17 Schweizer Künstlerinnen und Künstlern, die es in der Geschichte des Eurovision Song Contest in die Top 5 geschafft haben. Eine kleine visuelle und akustische Zeitreise zu den erfolgreichsten Schweizer ESC-Hits.

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Seit bald 70 Jahren zieht der «Grand Prix Eurovision de la Chanson», wie der Eurovision Song Contest (ESC) zu Beginn hiess, jedes Jahr ganz Europa in seinen Bann. Auf einen Sieg wartet die Schweiz seit dem Auftritt von Céline Dion mit «Ne partez pas sans moi» im Jahr 1988 jedoch vergeblich. Vor ihr holte die Rapperswilerin Lys Assia die Gunst des Publikums – und das gleich an der Premiere des Grand Prix im Jahr 1956.

Seither haben sich die Musik, die Kostüme und das Ausmass des Contest stark verändert, wie ein Rückblick auf die Auftritte der Vertreterinnen und Vertreter der Schweiz zeigt. 17 Mal haben sie es in die Top 5 geschafft, zuletzt gelang dies 2019 Luca Hänni mit Platz 4 und Gjon's Tears mit Platz 3 im Jahr 2021. Ob das Marius Bear am diesjährigen Finale in Turin toppen kann? (gue)

Die Schweiz in den ESC-Top 5:

Platz 5:

  • 1969: Paola Del Medico, «Bonjour, bonjour»
  • 1991: Sandra Simó, «Canzone per te»

Platz 4:

  • 1959: Christa Williams, «Irgendwoher»
  • 1970: Henri Dès, «Retour»
  • 1976: Peter, Sue & Marc, «Djambo, Djambo»
  • 1980: Paola Del Medico, «Cinéma»
  • 1981: Peter, Sue & Marc, «Io senza te»
  • 2019: Luca Hänni, «She Got Me»

Platz 3:

  • 1961: Franca di Renzo, «Nous aurons demain»
  • 1982: Arlette Zola, «Amour, on t’aime»
  • 1993: Annie Cotton, «Moi, tout simplement»
  • 2021: Gjon's Tears, «Tout l'univers»

Platz 2:

  • 1958: Lys Assia, «Giorgio
  • 1963: Esther Ofarim, «T’en vas pas»
  • 1986: Daniela Simons, «Pas pour moi

Platz 1:

  • 1956: Lys Assia, «Refrain»
  • 1988: Céline Dion, «Ne partez pas sans moi»

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