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«Vor Freude haben wir geweint» – die LZ-Weihnachtsaktion ist gestartet

Ab sofort können Sie, liebe Leserinnen und Leser, wieder spenden für Menschen in unserer Region, die in Not sind. Wie wichtig Ihre Hilfe ist, zeigen Hunderte von Dankesschreiben und vor allem auch die Schicksale, die wir lindern können.
Arno Renggli
Solidarität ist, wenn man einander hilft. Wie stark dies in unserer Region geschieht, beweisen unsere Spenderinnen und Spender. Bild: Getty

Solidarität ist, wenn man einander hilft. Wie stark dies in unserer Region geschieht, beweisen unsere Spenderinnen und Spender. Bild: Getty

«Es ist uns ein riesiger Stein vom Herzen gefallen», schrieb uns eine Luzerner Familie, der wir letztes Jahr helfen konnten. «Vor Freude haben wir geweint. Wir hoffen, dass wir irgendwann selber zu den Spendern gehören können.» Solche Dankesbriefe zeigen: Die LZ-Weihnachtsaktion hilft nachhaltig und ermöglicht den Beschenkten, mit mehr Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Sie drücken aber auch aus, dass die Hilfe nicht für selbstverständlich erachtet wird: «Nie hätte ich da mit Unterstützung gerechnet», heisst es in einem Brief. «Nun durfte ich spüren: Auch ich bin es wert, dass mir geholfen wird.» In solchen Reaktionen zeigt sich: Die moralische Hilfe ist genauso wertvoll wie die finanzielle. Das macht jeden Spendenfranken doppelt wertvoll.

Bei tragischem Ereignis ist die Hilfe besonders wichtig

Der Beirat der LZ-Weihnachtsaktion, der ehrenamtlich die Hilfsgesuche prüft, hat dieses Jahr eine Bauernfamilie besucht, die einen schweren Verlust hinnehmen musste und die wir unterstützen konnten. In der Zeitung haben wir auch letztes Jahr über verschiedene Schicksale berichtet. Einer Luzerner Grossfamilie, die mit der Krebserkrankung der Mutter zu kämpfen hatte, geht es heute wieder gut. Tragisch hingegen lief es bei einer anderen Familie, der wir geholfen haben. Der Vater von mehreren Kindern starb leider an seiner Krebserkrankung. Was unsere Unterstützung aber nicht weniger wichtig machte. Berichtet haben wir auch über zwei alleinerziehende Mütter, die aufgrund schwerer Probleme mit den Kindsvätern in Not geraten waren. Sie haben uns gemeldet, dass es ihnen und den Kindern gut geht, wobei sie deren Betreuung nach wie vor alleine stemmen müssen. In einem der beiden Fälle werden wir auch dieses Jahr helfen.

Sehr berührt hat uns auch das Schicksal einer ganz jungen Frau, die wegen einer seltenen Krankheit komplett an ihr Elternhaus gefesselt ist, ihre Ausbildung nicht fortsetzen und auch nicht am sozialen Leben teilhaben kann. In einem Alter, wo bei den meisten Menschen das Leben ungeheuer dynamisch ist, steht es bei ihr komplett still. Mit völlig ungewisser Zukunft. Unsere Hilfe war hier besonders auch moralisch wichtig und wertvoll.

Auch in den nächsten Wochen werden wir über Menschen berichten, denen wir helfen. Oft sind es Schicksalsschläge wie Unfälle, Krankheiten oder gar Todesfälle, die das Leben von ganzen Familien auf den Kopf stellen. Sie erinnern uns daran, dass praktisch jeder eine solche Notlage erleiden könnte. «Bis vor kurzem hätten wir uns nicht vorstellen können, selber in eine solche Notsituation zu geraten», schrieb uns eine Familie. Die LZ-Weihnachtsaktion steht für die Solidarität in unserer Region. Diese wird in den Dankesschreiben immer wieder unterstrichen: «Für uns Landwirte ist es ein Aufsteller, dass die LZ-Weihnachtsaktion in Krisensituationen hilft», schrieb uns ein Bauer nach einem schweren Unfall.

Auch von Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten, kommen berührende Rückmeldungen wie: «Viele Mütter und ihre kleinen Kinder sehen dank Ihnen einer besseren Zukunft entgegen.» Gerade junge Menschen sind uns ein besonderes Anliegen. Statistiken zeigen, dass Kinder, die in Armut aufwachsen, ein viel grösseres Risiko in sich tragen, auch später arm zu sein. Dem wollen wir entgegenwirken. Doch die Spannweite von Menschen, die wir unterstützen, reicht bis ins hohe Alter, das nicht alle trotz eines arbeitsreichen Lebens sorglos geniessen können. Eine 80-jährige Frau schreibt: «Als ehemaliges Verdingkind hatte ich den Glauben an das Gute in den Menschen längst aufgegeben. Nun sehe ich die Welt mit anderen Augen.»

Immer wieder erwähnt werden in den Dankesbriefen unsere Spenderinnen und Spender. Stellvertretend: «Ich bin so froh, dass es Menschen gibt, die anderen in Not helfen, selbst wenn sie diese gar nicht persönlich kennen. Am liebsten würde ich alle umarmen.»

Die LZ-Weihnachtsaktion ist gestartet: So können Sie spenden und helfen

So können Sie spenden und helfen Konto  In knapp zwei Wochen, am Freitag, 15. November, wird der Einzahlungsschein zur diesjährigen LZ-Weihnachtsaktion unserer Zeitung beiliegen. Zum 24. Mal sammelt sie mit ihren Regionalausgaben für Menschen in der Zentralschweiz, die in Not geraten sind.

Spenden können Sie bereits jetzt auf das Postkonto 60-33377-5 (IBAN-Nummer: CH89 0900 0000 6003 3377 5) und online via www.luzernerzeitung.ch/weihnachtsaktion. Auch SMS-Spenden sind möglich: Wählen Sie Nummer 488 und schreiben Sie LZWA plus den Frankenbetrag (nur Zahl). Wir danken herzlich! Die LZ-Weihnachtsaktion ist in unserer Region fest verankert. 2018 wurde mit rund 4,9 Millionen Franken ein Spendenrekord realisiert. Total 16309 Spenderinnen und Spender halfen mit. Seit der Gründung im Jahr 1996 wurden total über 54 Millionen Franken gesammelt.

Wie willkommen diese Hilfe ist, zeigt die Zahl der Hilfsgesuche, die sich letztes Jahr auf rund 3848 belief, ebenfalls ein neuer Höchstwert. Dieses Jahr haben wir schon vor dem Start bereits wieder rund 1000 Anfragen erhalten. Gesuche können nur von Gemeinden oder sozialen Institutionen, nicht aber von Privatpersonen eingereicht werden. Jedes wird vom Beirat sorgfältig geprüft. Dieser besteht aus 13 ehrenamtlich tätigen Sozialfachleuten aus der ganzen Zentralschweiz. Beiratspräsident ist Urs W. Studer, alt Stadtpräsident von Luzern. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Sammlung, die wieder vielen Menschen in unserer Region helfen und neue Hoffnung geben wird.

Geschäftsstelle LZ-Weihnachtsaktion: Elisabeth Portmann, Geschäftsleiterin. Infos: lzweihnachtsaktion@luzerner zeitung.ch, Tel. 041 429 54 04.

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