Stadtluzerner IT-Firma feiert Jubiläum mit Strassenfest

Leuchter IT Solutions wird 60 und feiert. Dafür wird ein Teil der Winkelriedstrasse gesperrt.

Maurizio Minetti, Edith Arnold
Drucken
Teilen
Blick auf das Strassenfest von Leuchter IT Solutions. (Bild: Roman Beer)

Blick auf das Strassenfest von Leuchter IT Solutions. (Bild: Roman Beer)

Eine Glasfront gibt den Blick auf ein Sitzungszimmer mit Monitorwand frei. Vom Trottoir aus können Videokonferenzen mit Software-Entwicklern in Lima und Lemburg verfolgt werden. Doch jetzt, niemand da? Der Chef, Daniel Jäggli, erscheint, zuerst digital, dann real. Sie seien ein Unternehmen, das in der Moderne angekommen sei, sagt er im Lift. Im Dachgeschoss ist seine Bürozone, daneben feiern Angestellte auch mal Partys. 80 IT-Fachleute arbeiten hier, Durchschnittsalter 27 Jahre. Man entwickelt Software und Infrastrukturen, lebt Mobile Workspace und Homeoffice vor.

Als man expandieren musste, fragte Jäggli «seine» Nerds, wohin sie mitkommen würden? Nirgendswohin! Zum Glück konnte er im Nachbarhaus zusätzliche Flächen mieten. Seit 1976, als Computer schwere Telefonsysteme oder Rechen- und Schreibmaschinen bedeuteten, arbeite er in diesem Haus im Corbusier-Stil. Jedes Detail sei im Goldenen Schnitt. Sogar der Güggel an der Fassade. Wie beschnitten kommen ihm aber die Bäume auf der Strasse vor: «Lollypops – eine Tragödie!»

Daniel Jäggli, Leuchter IT Solutions. (Bild: Roman Beer)

Daniel Jäggli, Leuchter IT Solutions. (Bild: Roman Beer)

Bei Leuchter startete Jäggli 1976 seine kaufmännische Lehre. 1985 übernahm er die Verantwortung für die Leuchter AG im Rahmen eines Management-Buyouts. Mittlerweile ist Jäggli Verwaltungsratspräsident der Leuchter Holding AG.

Nun wird das Unternehmen 60. Zum Jubiläum am 28. Juni geht Leuchter auf die Winkelriedstrasse hinaus. Dort stehen Food-Trucks bereit. Leuchter feiert das Jubiläum inmitten der Nachbarschaft mit einem Strassenfest – dafür wird eigens ein Teil der Winkelriedstrasse gesperrt. «Wir sind ein Luzerner Unternehmen und fühlen uns an diesem Standort heimisch. Immer mal wieder wird es platzmässig eng, denn unser Wachstum ist stetig. Hoffen wir, dass das so weitergeht», sagt Jäggli.