Aargauische Pensionskasse ist wieder fast ganz gesund

Die Versicherten der Aargauischen Pensionskasse können aufatmen. Ihre Pensionskasse hat 2009 gut gearbeitet und ist wieder zu fast 100 Prozent ausfinanziert. Nun will sie Reserven für härtere Zeiten anlegen.

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Mehr als 25000 Aargauer habe ihre zweite Säule bei der Aargauischen Pensionskasse (AKP). 2009 hat die Kasse erfolgreich Gegensteuer geben können. Sie erzielte eine Rendite von 11 Prozent. Sie hat damit im Jahr Eins nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise das zweitbeste Anlageergebnis ihrer Geschichte erzielt. Im Branchenvergleich schneiden die Aargauer damit sehr gut ab. Die durchschnittliche Performance der letzten fünf Jahre beträgt 3,3 Prozent.

Per Ende 2009 weist die APK nun einen Deckungsgrad von 99.8 Prozent aus. Ende 2008 lag diese noch bei 92.9 Prozent. Zur Verbesserung beigetragen hat aber nicht nur die gute Performance, sondern auch Kürzungen bei Zinsen. Die Sparguthaben werden für 2009 nur noch mit 1,25 Prozent verzinst.

2010 soll es nun aber wieder mehr Zins geben. Die AKP will den Sparzins auf 1,75 Prozent anheben. Mit der Behebung der Unterdeckung hat die AKP ein wichtiges Teilziel erreicht. Dabei will man es aber nicht bewenden lassen. Nun will die Kasse auch wieder etwas Reserven anlegen, um für Wertschwankungen gerüstet zu sein. (rsn)