Generalversammlung
Aktionäre der Alpiq stimmen Anträgen des Verwaltungsrats zu

In Lausanne genehmigten die Aktionäre die Konzernrechnung 2015 der Alpiq Gruppe sowie den Jahresbericht und die Jahresrechnung der Alpiq Holding AG. Zudem wählten die Aktionäre drei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat.

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Aktionäre der Alpiq stimmten Anträgen des Verwaltungsrats zu.

Aktionäre der Alpiq stimmten Anträgen des Verwaltungsrats zu.

KEYSTONE/GAETAN BALLY

An der 8. ordentlichen Generalversammlung der Alpiq Holding AG im Kongresszentrum der EPFL Lausanne nahmen 81 Aktionäre teil. Sie vertraten 94,82 Prozent des Aktienkapitals. Die Aktionäre genehmigten die Konzernrechnung 2015 der Alpiq Gruppe sowie den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2015 der Alpiq Holding AG, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Die Generalversammlung entlastete die Mitglieder des Verwaltungsrats und folgte dem Antrag des Verwaltungsrats, aufgrund der weiter angespannten Ertragslage keine Dividende auszuschütten. Anstelle der Verwaltungsratsmitglieder Heiko Berg, Philipp Büssenschütt und Guy Mustaki, die sich nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung stellen, wählten die Aktionäre Patrick Pruvot, John Morris und Wolfgang Martz für eine Amtsdauer von einem Jahr in den Verwaltungsrat der Alpiq Holding AG.

Verwaltungsratspräsident Jens Alder blickte in seiner Präsidialansprache auf sein erstes Amtsjahr zurück. Er leitete drei Zielsetzungen für das Unternehmen ab, den Erhalt der Kapitalmarktfähigkeit, die Optimierung des Unternehmenswertes und die Wahrnehmung der Verantwortung als Teil der Schweizer Stromversorgung.

Aufgrund der äusserst herausfordernden Rahmenbedingungen hat Alpiq strukturelle Massnahmen beschlossen, unter anderem die Öffnung des Wasserkraftportfolios für Investoren. Damit will das Unternehmen seine Abhängigkeit von den Grosshandelspreisen reduzieren. CEO Jasmin Staiblin betonte in ihren Ausführungen, dass sich Alpiq weiterhin für die Schweizer Wasserkraft einsetze. Das Unternehmen sei von der langfristig wettbewerbsfähigen Zukunft der Schweizer Wasserkraft überzeugt. Deshalb werde Alpiq auch die Mehrheit am Portfolio behalten. (mgt)