Alpstaeg half dem FC Luzern mit einer Million aus

Auch wenn sich die Zeichen verdichten, dass Bernhard Alpstaeg im Machtstreit um den FC Luzern bald als Sieger hervorgehen könnte, liess sich der FCL-Hauptaktionär im persönlichen Gespräch am Freitag nicht in die Karten blicken.

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Auf die Frage, ob er die Anteile der Noch-Aktionäre Samih Sawiris, Marco Sieber und Hans Schmid übernehmen werde, sagte der Geschäftsmann, er könne sich dazu noch nicht öffentlich äussern, es werde aber bald eine Lösung geben. «Ende September werden wir den Stand der Dinge kommunizieren.»

Alpstaeg ist nicht nur Mehrheitsaktionär bei der FCL Holding (52 Prozent der Aktien), sondern hält seit vergangenem Oktober auch 60 Prozent an der Stadion Luzern AG, der Besitzerin der Swissporarena. Weder die aktuelle Krise noch der Aktionärsstreit hätten etwas an seinem Engagement beim FC Luzern geändert, der weiterhin eine «Herzensangelegenheit» bleibe, betont Alpstaeg.

So habe er dem Klub nicht nur die Stadionmiete für das laufende Jahr erlassen, sondern im Zuge der Krise insgesamt «mit rund einer Million Franken ausgeholfen» – um die finanziellen Einbussen abzufedern. Entsprechend froh sei er, dass die Stadien bald wieder zu zwei Dritteln besetzt werden dürfen. Obwohl ihm ein «volles Stadion natürlich noch lieber gewesen wäre».