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ALTDORF / MÜNCHEN: Samih Sawiris investiert in Reiseveranstalter

Der ägyptische Unternehmer Samih Sawiris investiert in zwei bayrische Reiseveranstalter: Er übernimmt einen Anteil von 25 bis 35 Prozent an der FTI Gruppe und 74,9 Prozent an der RT/Raiffeisen Touristik Group GmbH.
Samih Sawiris investiert in die FTI-Reisegruppe. (Bild: Keystone)

Samih Sawiris investiert in die FTI-Reisegruppe. (Bild: Keystone)

Über den Kaufpreis für die beiden Beteiligungen sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte Sawiris an einer Medienkonferenz am Montag in München.

Die FTI Gruppe ist nach eigenen Angaben der sechstgrösste europäische Reiseveranstalter. Im Geschäftsjahr 2012/13 erzielte die Münchner Gruppe mit rund 3500 Mitarbeitern einen konsolidierten Umsatz von 2,1 Mrd. Euro.

Auch in der Schweiz präsent

Zum Reisekonzern gehören verschiedene Reiseveranstalter, unter anderen für Kreuzfahrten oder Sprachreisen. FTI betreibt auch einen Reiseshopping-Fernsehsender. In der Schweiz ist FTI seit 1992 präsent.

FTI in der Schweiz hat 30 Mitarbeiter und besitzt keine eigenen Reisebüros, sondern vertreibt seine Angebote über Partner und Agenturen. Heute hat der Schweizer FTI-Ableger, der seinen Sitz in Basel hat, nach eigenen Angaben die Marktführerschaft bei Abflügen ab dem Euroairport Basel-Mulhouse.

Die Raiffeisen Touristik Gruppe besitzt rund 500 eigene Reisebüros in Deutschland und den Niederlanden. Inklusive den Franchisenehmern und weiteren Partnern sind über 7000 Reisebüros der Gruppe angeschlossen. Im Geschäftsjahr 2011/12 erzielte das Unternehmen mit rund 2000 Mitarbeitern einen vermittelten Umsatz von 6 Mrd. Euro.

Wie viel Sawiris in die FTI Gruppe investiert, hängt von einer fachlichen Prüfung des Unternehmens ab, wie Sawiris erklärte. Beide Beteiligungen gelten vorbehältlich der kartellrechtlichen Prüfung.

Sawiris wollte Gelegenheit nutzen

Sawiris ist in der Schweiz wegen seines Ferienresorts im urnerischen Andermatt bekannt. Seine Familie besitzt die Mehrheit der an der Schweizer Börse kotierten Orascom Development Holding, welche Ferienorte und Hotels betreibt.

Er habe die Investitionen selber getätigt, weil sich solche Gelegenheiten nicht oft böten, sagte Sawiris. Die börsenkotierte Orascom könne solche Entscheide nicht so schnell fällen. Sawiris will Orascom aber anfragen, ob sie Interesse an einer Integration seiner neuen Beteiligungen hat.

Investor erhofft sich Synergien im Vertrieb

Sawiris erhofft sich Synergien von seinen neuen Investitionen, wie er an der Medienkonferenz erklärte. Orascom habe in der Vergangenheit Mühe gehabt, ihre neuen Hotelanlagen bekannt zu machen. Mit den neuen Partnern werde die Vermarktung dieser neuen Destinationen einfacher, es sei eine «riesige Aufwertung», sagte Sawiris.

sda

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