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Ambitiöse Pläne

Basel ChemChina will den Umsatz von Syngenta innert fünf bis zehn Jahren verdoppeln. Mit dieser Aussage in einem Interview mit der «Basler Zeitung» (BaZ) von gestern hat ChemChina-Chef Ren Jianxin als neuer Verwaltungsratspräsident der Syngenta ein hohes Tempo angekündigt. In den letzten beiden Jahren waren Umsatz und Gewinn gesunken.

Bei der Medienkonferenz in Basel erklärte Jianxin gestern – via Übersetzer – seinen Wachstumsoptimismus unter anderem mit Hunger und steigender Futtermittelnachfrage. Weltweit werde zudem die Bevölkerung älter, womit der Anteil der Erwerbstätigen sinke. Deswegen sei effiziente Nahrungsproduktion sehr gefragt.

Mehrfach betont wurde die Bedeutung von Nachhaltigkeit und langfristiger Perspektiven. Jianxin versprach zudem erneut, dass Basel «definitiv und sicher» Standort des Konzernsitzes bleibe. Christoph Mäder, Chef Recht und Steuern, verwies dazu auf das gute Schweizer Umfeld punkto Steuern, Ausbildung und Infrastruktur.

Derweil denkt man bei Syngenta bereits an einen erneuten Börsengang. Hintergrund dafür ist, dass ChemChina ursprünglich nur einen Anteil von 70 Prozent an Syngenta hatte übernehmen wollen. Doch das Schweizer Recht lässt dies nicht zu, wie der alte Präsident und neue Vize Michel Demaré im gleichen BaZ-Doppelinterview ausführt.

Deshalb wollten die Verantwortlichen nun innert fünf Jahren «einen Teil der Syngenta-­Aktien mit einem Börsengang ­erneut dem Anlegerpublikum zugänglich» machen – sofern dies der Markt zulasse. Für Vizepräsident Demaré wäre dies eine Garantie dafür, dass westliche Regeln der guten Unternehmensführung auch unter chinesischem Besitz gelten. (sda)

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