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Anlagestrategie eines Betrunkenen

Bitcoin In den letzten Monaten hat sich der Kurs der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin bis auf die Marke von 20 000 Dollar erhöht – doch dann halbierte sich der Wert diese Woche innerhalb weniger Stunden. Auch andere Kryptowährungen haben massiv an Wert verloren. In der Kryptoszene spricht man seitdem vom «Black Tuesday». Begründet wird der Absturz mit Handelsverboten in China und Südkorea. Eine weitere Erklärung ist, dass mit Futures derzeit auf sinkende Kurse gewettet wird.

Gestern setzte allerdings bereits wieder eine Erholung ein. Diese Volatilität ist nicht ungewöhnlich für Kryptowährungen. Einige Beobachter weisen gar ­darauf hin, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für einen Einstieg sei. Unter Enthusiasten gilt ohnehin, dass man Kryptowährungen einfach halten sollte, bis deren Wert wieder ansteigt. Diese Strategie wird mit dem Begriff «hodl» erklärt: Als vor vier Jahren der Bitcoin-Kurs wieder mal eingebrochen war, schrieb ein Nutzer in einem Forum, er werde seine ­Coins jetzt nicht verkaufen, sondern behalten. Der Titel seines Beitrags war «I am hodling». Der Tippfehler war ihm unterlaufen, weil er betrunken war. Der Ausdruck «hodl» ging schnell viral, und so sprechen Kryptoanhänger heute noch von «hodl», wenn es darum geht, Bitcoins zu be­halten. Tatsache ist: Wer diesen ­Ratschlag seit dem Beginn des Bitcoin-Handels vor neun Jahren befolgt hat, ist bis heute gut gefahren. (mim)

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