Aus «Catch a Car» wird «Mobility-Go»

Nach der Übernahme setzt Mobility weiterhin auf das Geschäftsmodell von Catch a Car. Allerdings unter neuem Namen.

Raphael Bühlmann
Drucken
Teilen
Nach der Übernahme durch Mobility startet Catch a Car im Juli 2019 unter dem Namen Mobility-Go. (Bild: PD)

Nach der Übernahme durch Mobility startet Catch a Car im Juli 2019 unter dem Namen Mobility-Go. (Bild: PD)

Nach der Übernahme durch Mobility startet Catch a Car im Juli 2019 unter dem Namen Mobility-Go ins Geschäft. Wie Catch a Car, so wird auch Mobility-Go ein sogenanntes Freefloating-Modell-Angebot. Die gemieteten Fahrzeuge sind dabei nicht an einen festen Standort gebunden. Dagegen müssen beim klassischen und weiterhin bestehenden Angebot von Mobility Autos nach der Nutzung immer zum selben Parkplatz zurückgebracht werden. «Dank stationsunabhängigem Mobilitätssharing lassen sich Fahrzeuge in Echtzeit lokalisieren, buchen und zu Fahrtende ganz einfach auf öffentlichen Parkplätzen innerhalb einer definierten Zone abstellen», schreibt Mobility in einer gestrigen Medienmitteilung.

«Das Modell ist flexibel und trifft den Zeitgeist, insbesondere jenen der jüngeren Generation»,

sagt Patrick Eigenmann, Kommunikationsverantwortlicher bei Mobility. Das Angebot bleibt vorerst auf die Städte Basel und Genf beschränkt. Und die Zentralschweiz? «Im Moment steht für uns im Vordergrund, die Freefloating-Autos in Basel und Genf sowie die Freefloating-Scooter in Zürich besser zum Laufen zu bringen. Wenn dies erreicht ist, werden wir beurteilen, wo wir expandieren möchten», sagt Eigenmann auf Anfrage. Grundsätzlich sei Mobility-Go für alle grösseren Schweizer Orte interessant. Laut Mitteilung bleiben die bisherigen Fahrtarife für Click & Drive-Kunden bestehen: 0.49 Franken pro Minute, 25 Franken pro Stunde und 125 Franken pro Tag. Abokunden und Genossenschafter profitieren von einem reduzierten Minutentarif von 45 Rappen.