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Autosalon: Hybridautos im Trend

Redaktor Bruno Knellwolf über die Antriebs-Trends am diesjährigen Automobilsalon in Genf.
Bruno Knellwolf
Bruno Knellwolf. (Bild PD)

Bruno Knellwolf. (Bild PD)

Wenn morgen der 88. Auto­salon in Genf seine Tore öffnet, könnte man meinen, der Dieselmotor stehe in den Palexpo-Hallen am Pranger. Schliesslich ist nach dem Entscheid eines deutschen Verwaltungsgerichts, Verbote von älteren Dieselfahrzeugen in Städten zu erlauben, diese Art des Antriebs in ziemlicher Schieflage. Doch dem ist in Genf nicht so. Erstens sind davon nur ältere Dieselfahr­zeuge und somit vor allem der Occasionsmarkt betroffen, und zweitens werden am Autosalon mit seinen vielen Neuheiten die Vorteile des Dieselantriebs betont. Insbesondere dessen Effizienz und die Sparsamkeit, ohne welche die Autohersteller die künftigen CO2-Vorgaben für ihre Flotten kaum erreichen können. Mit der richtigen Technologie habe der Diesel­antrieb eine Zukunft, sagen verschiedene Autobauer wie Mercedes. Damit meinen sie nicht nur den modernsten und als sauber geltenden Dieselantrieb, sondern seine Kombination mit einem Elektromotor in einem Hybridauto.

Diese Autos, in dem ein Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor zusammenarbeitet, sind das Modell, das hier in Genf beinahe alle Autohersteller als mobile Zukunft anpreisen: eine Teilelektrisierung auf dem Weg zur vollelektrischen Mobilität, die jetzt wie noch nie von den Autobauern vorangetrieben wird. Eine Elektrisierung, die nicht nur den Motor, sondern das ganze Auto erfasst, das als E-Mobil irgendwann auch autonom fahren soll. Das wird in naher Zukunft nur in speziellen Quartieren und Firmenarealen möglich sein. Denn viele Autofahrer, wie die rund 700'000 Besucher des Autosalons, wollen ihr Steuer nicht aus der Hand geben und lieber selber fahren.

Bruno Knellwolf

wirtschaft@luzernerzeitung.ch

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