AZ Medien steigern dank Übernahmen den Umsatz, Ergebnis ist jedoch negativ 

Grund für die Umsatzsteigerung sind Zukäufe, Konsolidierungen sowie sowie organisches Wachstum im nationalen TV-Geschäft und im Digitalbereich.

Drucken
Teilen

(chm) Im 2018 steigerten die AZ Medien den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 25 Millionen auf 244 Millionen Franken. Dagegen sank der Betriebsgewinn (Ebitda) um 18 Prozent auf 14,9 Millionen. Das Unternehmensergebnis beträgt –2,2 Millionen. Grund für die Umsatzsteigerung sind der Zukauf von Radio 24 und Argovia, die Konsolidierung der S1 AG und des Newsportals «Watson» sowie organisches Wachstum im nationalen TV-Geschäft und im Digitalbereich.

Infolge des Joint Ventures CH Media zwischen den AZ Medien und der NZZ-Mediengruppe, zu dem auch die «Luzerner Zeitung» und ihre Regionalausgaben gehören, ist das Unternehmensergebnis stark durch Rückstellungen und Einmalkosten geprägt, wie das Unternehmen mitteilt. Das Geschäftsjahr der AZ Medien setzt sich aus den ersten drei Quartalen AZ Medien sowie 50 Prozent des vierten Quartals und damit des ersten Quartals der CH Media zusammen.

«Zentralschweiz am Sonntag» wird eingestellt – Samstagsausgabe ausgebaut

CH Media hat entschieden, die Zeitungen «Zentralschweiz am Sonntag» und «Ostschweiz am Sonntag» einzustellen. Das Unternehmen begründet den Schritt mit sinkenden Werbeerträgen. Damit sind die letzten regionalen Sonntagszeitungen Geschichte. Lesen Sie hier, wie der Publizistische Leiter von CH Media, Pascal Hollenstein, und der Chefredaktor der «Luzerner Zeitung», Jérôme Martinu, den Schritt begründen.

CH Media baut Personal ab

Das Medienunternehmen CH Media, zu dem auch die «Luzerner Zeitung» und ihre Regionalausgaben gehören, kündigt ein Sparprogramm für die nächsten zwei Jahre an. Insgesamt sollen 200 Stellen wegfallen.
CH Media