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BAAR: Drohende Millionenstrafe belastet Halbjahresresultat von Forbo

Rückstellungen für ein laufendes Kartellverfahren in Frankreich haben das Halbjahresergebnis vom Bodenbelags- und Förderbandhersteller Forbo belastet. Nach einem Gewinn im Vorjahr schreibt das Unternehmen nun einen Verlust von 28,9 Millionen Franken.
Forbo International SA mit Sitz in Baar präsentiert die Geschäftszahlen. (Bild: Keystone)

Forbo International SA mit Sitz in Baar präsentiert die Geschäftszahlen. (Bild: Keystone)

Aus fortzuführenden Geschäftsbereichen beträgt der Verlust 31,1 Millionen Franken, nach 51,7 Millionen Gewinn im Vorjahr, wie Forbo am Freitag mitteilte.

Aufgrund des Verdachts auf mögliche wettbewerbswidrige Praktiken, hatten die französischen Behörden 2013 das Verfahren gegen Forbo Flooring Systems Frankreich eröffnet.

Vor gut einer Woche teilte Forbo mit, dass das Unternehmen mit einer Geldstrafe von 85 Millionen Franken rechnen müsse. Im Rahmen des Halbjahresabschlusses hat Forbo Rückstellungen in dieser Höhe vorgenommen.

Ohne diese Rückstellungen hätte sich das Konzernergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen um 4,3 Prozent auf 53,9 Millionen Franken gesteigert. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wäre um 5,6 Prozent auf 67,9 Millionen Franken gestiegen.

Unter Berücksichtigung der Rückstellungen sank das EBIT von 64,3 auf -17,1 Millionen Franken. Den Umsatz konnte Forbo derweil steigern. Er betrug 606,3 Millionen Franken, 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Beide Geschäftsbereiche haben zu diesem Wachstum beigetragen, wie es weiter heisst. Das Segment Bodenbeläge (Flooring Systems) konnte den Umsatz um 1,7 Prozent auf 415,9 Millionen steigern. Einzig in Asien/Pazifik musste dieses Segment einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen.

Mit Transportbändern und Antriebsriemen (Movement Systems) setzte Forbo 190,4 Millionen um, 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu beigetragen hat laut Forbo unter anderem die Übernahme eines bestehenden Kunden in Norditalien Mitte 2016. Auch in Nordamerika konnte das Segment leicht wachsen, die Nachfrage bleibe aber weiterhin verhalten.

Für das Gesamtjahr 2017 geht Forbo nach wie vor von einer leichten Steigerung des Umsatzes und des Konzernergebnisses aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Einmalkosten aus. Allerdings werde dieses um die dafür gebildeten Rückstellungen geschmälert, schreibt das Unternehmen.



sda


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