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BAAR: Hapimag verzeichnet höchsten Gewinn seit 15 Jahren

Der An­bieter von Ferienwohnrechten in Europa, die Baarer Hapimag- Unternehmensgruppe, schliesst das Jahr 2017 mit einem konsolidierten Gewinn von 11,1 Millionen Euro ab. Im Vorjahr betrug dieser 0,3 Millionen.
Hapimag. (Bild: Stefan Kaiser)

Hapimag. (Bild: Stefan Kaiser)

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, resultiert im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Strich gar das beste Ergebnis seit über 15 Jahren. Hapimag erzielte zwar mit 176,6 Millionen Euro einen um 12,2 Millionen Euro geringeren Betriebsertrag als im Vorjahr. Andererseits wurde auch der betriebliche Aufwand um 16,6 Millionen Euro auf 163,7 Millionen Euro gesenkt.

Gemäss Hapimag trugen die Resorts massgeblich zur besseren operativen Performance bei. Die Belegung lag mit 71,8 Prozent 3,7 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Aufgrund der Überarbeitung der Strategie wurden die Ausgaben im Bereich Marketing stark reduziert. Ebenfalls gesenkt wurden die Betriebskosten in der Informatik sowie generell die Personalkosten am Hauptsitz, schreibt das Unternehmen.

Gemäss dem Unternehmen sorgen die hohe Eigenkapital­quote von 47 Prozent (Vorjahr: 45 Prozent) und ein Anteil an betriebswirtschaftlichen Eigenmitteln von 84 Prozent (Vorjahr: 87 Prozent) für eine solide finanzielle Lage von Hapimag.

Das Unternehmen befindet sich aber trotzdem unter Druck: Die kritische Aktionärsvereinigung Hapimag Ferienclub für Aktionäre (HFA) fordert an der Generalversammlung vom 25. April in der Baarer Waldmannhalle eine Sonderprüfung. Einerseits ärgern sich diese Aktionäre darüber, dass Hapimag die Resorts Kanzelhöhe in Österreich und Chamonix in Frankreich zu günstig verkauft hat – der Käufer verkaufte sie später zu einem wesentlich höheren Preis. Weiter macht den Aktionären Sorgen, dass das Eigenkapital innerhalb von zehn Jahren um rund einen Drittel geschrumpft ist (Ausgabe vom 20. Februar 2018). (red)

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