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BAAR: Sika-Urteil kommt im April

Das Urteil im Fall Sika wird im April verkündet. Dies berichtet die «Sonntagszeitung» unter Berufung auf das Zuger Obergericht, das die Parteien letzte Woche informiert habe.
Sika expandiert weiter. Auf dem Bild: Fässer in Düdingen. (Bild: Christian Beutler / Keystone (4. Dezember 2014))

Sika expandiert weiter. Auf dem Bild: Fässer in Düdingen. (Bild: Christian Beutler / Keystone (4. Dezember 2014))

Das Urteil werde ihnen «voraussichtlich im April 2018 an einem noch nicht feststehenden Tag um zirka 17.45 Uhr, d. h. nach Börsenschluss», vorab zugestellt, heisst es im Schreiben.

Im Urteil geht es um die Anfechtung der Beschlüsse der Sika-Generalversammlung 2015. Diese hatte das Stimmrecht der verkaufswilligen Gründerfamilie Burkard auf 5 Prozent aller Namenaktien beschränkt. Der Sika-Verwaltungsrat lehnt die Übernahme durch Saint-Gobain ab. Im Oktober 2016 hatte das Zuger Kantonsgericht zu Gunsten des Verwaltungsrats entschieden. Beide Parteien haben signalisiert, dass sie bei einer Niederlage vor dem Obergericht ans Bundesgericht gelangen werden.

Neue Mörtelproduktion in Vietnam

Sika teilte dieser Tage zudem mit, dass man in Vietnam expandiere, um vom dortigen Boom der Baubranche zu profitieren. Im Norden des Landes werde das Werk in Bac Ninh stark ausgebaut. Neben der bestehenden Produktion für Betonzusatzmittel sei eine neue Anlage zur Mörtelherstellung in Betrieb genommen worden.

Damit kann Sika Fertigmörtel auch im Norden des Landes produzieren und vom Wachstum der Hauptstadt Hanoi profitieren. Fertigmörtel ist in Vietnam immer mehr gefragt, weil striktere Bauvorschriften den Einsatz vorschreiben. Damit gewinne Fertigmörtel immer mehr Marktanteil im Vergleich zu Mörtel, der auf der Baustelle gemischt werde, hiess es weiter.

Zusätzlich zu den strengeren Vorschriften treibe der Bauboom in Vietnam das Geschäft an. Schätzungen gingen von Wachstum des Bausektors im laufenden Jahr von fast 10 Prozent aus. Bis 2026 dürfte er um durchschnittlich rund 7 Prozent pro Jahr weiterwachsen, schreibt Sika. Mit der neuen Mörtelproduktionsanlage im Norden des Landes würden auch die langen Transportwege wegfallen, was Kosten spare. (mim/sda)

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