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BAAR/LONDON: Glencore fördert weniger Rohstoffe

Glencore hat am Donnerstag den Produktionsbericht für 2017 veröffentlicht. Dieser zeigt, dass der Baarer Rohstoffhändler und Bergbaukonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr fast durchwegs weniger Rohstoffe gefördert hat als im Vorjahr.
Der in Baar ansässige Rohwarenhändler Glencore will offenbar den US-Konkurrenten Bunge kaufen. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/SIGI TISCHLER)

Der in Baar ansässige Rohwarenhändler Glencore will offenbar den US-Konkurrenten Bunge kaufen. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/SIGI TISCHLER)

So sank die Kupferproduktion um 8 Prozent auf gut 1,3 Millionen Tonnen. Dazu beigetragen haben laut dem Konzern der Verkauf einer Minenbeteiligung in Aus­tralien sowie Wartungsarbeiten an den Schmelzöfen und der Mangel an Schwefelsäure.

Um 5 Prozent auf 109'100 Tonnen gesunken ist auch die Nickel­produktion. Die Kohleförderung ging um 3 Prozent auf 121 Millionen Tonnen zurück. Stabil blieb hingegen Zink bei knapp 1,1 Millionen Tonnen.

Regelrecht eingebrochen ist die Ölförderung: um knapp einen Fünftel auf 5,1 Millionen Barrel. Hier verweist Glencore auf den niedrigen Ölpreis. Für 2018 rechne man mit einer steigenden Kupfer- und Kohleproduktion, beim Erdöl einer etwas tieferen. (lb)

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