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BANKEN: Luzerner Kantonalbank: Profit steigt, E-Banking stockt

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) präsentiert gute Zahlen und will die Dividende erhöhen. Das E-Banking macht weiterhin Probleme.
Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank, in seinem Büro. (Bild: Manuela Jans (Luzern, 19. August 2014))

Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank, in seinem Büro. (Bild: Manuela Jans (Luzern, 19. August 2014))

Nach den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat die Luzerner Kantonalbank (LUKB) einen Konzerngewinn von 148,9 Millionen Franken erzielt. Das sind 8,9 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Der Zinserfolg lag Ende September 2017 bei 254,7 Millionen Franken, wie die LUKB gestern mitteilte. Das entspricht einer Steigerung von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Hauptsächliche Treiber für diesen Zuwachs in den für die Bank wichtigsten Ertragskomponenten seien die Ausweitung des Geschäftsvolumens, rückläufige Absicherungskosten, ein moderater Wertberichtigungsbedarf sowie Tätigkeiten im Geldmarktbereich, heisst es in der Mitteilung weiter. Auch bei den übrigen Ertragspfeilern weist die Bank eine Steigerung gegenüber den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres aus. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte um 8,7 Prozent auf 65 Millionen Franken zu, das Handelsgeschäft stieg um 5,9 Prozent auf 22,9 Millionen Franken, und der übrige ordentliche Erfolg stieg von 6,5 Millionen auf 17,3 Millionen Franken.

Update im Oktober ging schief

Der Personalaufwand erhöhte sich um 6,1 Prozent auf 114 Millionen Franken. Einer der Gründe für den Zuwachs sei der Personalbestand, den die LUKB auf 992,4 Vollzeitstellen aufstockte. Ende 2016 zählte die Bank 980 Vollzeitstellen.

Die Konzern-Bilanzsumme wuchs seit Ende 2016 um 4,8 Prozent auf 36,54 Milliarden Franken. Der Zuwachs bei den Kundenausleihungen liegt 2017 bisher bei 1,05 Milliarden Franken. Ende September 2017 verwaltete die LUKB Kundenvermögen in der Höhe von 29,55 Milliarden Franken und damit 1,39 Milliarden Franken mehr als Ende 2016. Für das ganze Jahr 2017 geht die LUKB von einem Konzerngewinn zwischen 192 und 197 Millionen Franken aus. Zudem plant die Bank, die Ausschüttung um 0,5 Franken auf 12 Franken pro Aktie zu erhöhen.

Derweil sorgt das vor über einem Jahr eingeführte neue E-Banking-System weiterhin für Probleme. Das Portal sei «teilweise nur mit Einschränkungen verfügbar», heisst es seit einigen Tagen auf der Website der Bank. Laut der LUKB geht das Problem auf ein Update von Mitte Oktober zurück. LUKB-Chef Daniel Salzmann hatte im Sommer gesagt, dass nach den Verbesserungen der letzten Monate die Kunden nun «grossmehrheitlich zufrieden» seien mit dem neuen E-Banking-System. Die Arbeiten würden aber im laufenden Jahr weitergehen. (sda/mim)

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