Steuerstreit
Beihilfe zur Steuerhinterziehung: CS soll sich in Italien auf 100 Mio Euro-Zahlung geeinigt haben

Die Credit Suisse steht möglicherweise kurz vor der Beilegung des Steuerstreit mit Italien. Die Grossbank soll sich mit den italienischen Behörden grundsätzlich auf eine Zahlung von rund 100 Millionen Euro geeinigt haben.

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Der Credit Suisse wird vorgeworfen, italienischen Kunden geholfen zu haben, undeklarierte Vermögen im Wert von bis zu 14 Milliarden Euro am Fiskus vorbei ins Ausland transferiert haben soll.

Der Credit Suisse wird vorgeworfen, italienischen Kunden geholfen zu haben, undeklarierte Vermögen im Wert von bis zu 14 Milliarden Euro am Fiskus vorbei ins Ausland transferiert haben soll.

Keystone

Dabei geht es um den Vorwurf gegenüber der Credit Suisse, dass diese italienischen Kunden geholfen haben soll, undeklarierte Vermögen im Wert von bis zu 14 Milliarden Euro am Fiskus vorbei ins Ausland transferiert haben soll. Die Mailänder Staatsanwaltschaft hatte eine Untersuchung 2014 eröffnet. Die Einigung sei aber noch nicht definitiv, heisst es in einem Artikel der Nachrichtenagentur Reuters.

Auch das italienische Nachrichtenportal "Il Sole 24 Ore" hatte über die Einigung berichtet. Die Credit Suisse wollte den Bericht nicht kommentieren.

Bereits im vergangenen März hiess es in Medienberichten, dass die Ermittlungen gegen die Credit Suisse in Italien wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung kurz vor dem Abschluss stünden.