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BERN: Kongress zu Frauenlöhnen ist eröffnet

In Bern ist am Freitag der 13. Frauenkongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) eröffnet worden. Im Zentrum der Diskussionen stehen die Gleichstellung und die Aufwertung auch der unbezahlten Frauenarbeit.
Eine Frau räumt Geschirr in eine Geschirrspülmaschine.. (Bild: Luis Berg/Keystone)

Eine Frau räumt Geschirr in eine Geschirrspülmaschine.. (Bild: Luis Berg/Keystone)

Der zweitägige Frauenkongress läuft unter dem Motto «Unsere Zeit ist mehr wert!». Frauen arbeiteten einen grösseren Teil ihrer Lebenszeit als Männer. Trotzdem würden sie dafür keinen oder weniger Lohn als diese erhalten, heisst es in der Einleitung zum Kongress. Dabei halte gerade die traditionell von Frauen übernommene Care-Arbeit für Familie, Haus und Kranke, die Wirtschaft und Gesellschaft am Laufen.

Die unbezahlte Care-Arbeit finde aber kaum Eingang in volkswirtschaftliche Berechnungen, obschon die im Jahr 2013 geleistete unbezahlte Arbeit mit einem Geldwert von 401 Millionen Franken geschätzt werde. Auch sei für diese Arbeit mehr Zeit aufgewendet worden als für die bezahlte Arbeit.

Gefordert wird deshalb ein Massnahmenkatalog, damit Frauen und auch Männer genügend Zeit haben für bezahlte und unbezahlte Arbeit, für Beziehungen und ihr Leben. Dazu sei ein Umdenken in Gesellschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften notwendig, damit die Gesellschaft der ganzen Arbeit von Frauen endlich ihren verdienten Wert zugestehe.

Initiative zur Umsetzung der Gleichstellung

Zur Diskussion gestellt wird am Frauenkongress auch ein Antrag der Gewerkschaft Unia mit dem Titel «Subito Initiative für die Umsetzung der Lohngleichheit und der Gleichstellung».

Der SGB-Frauenkongress soll die zuständigen Gremien des SGB auffordern, einen Initiativtext auszuarbeiten, der die Verwirklichung der Lohngleichheit beziehungsweise des Verbots der Diskriminierung von Arbeitnehmenden mit Familienpflichten beinhaltet. Der Initiativtext soll noch im Frühling der Delegiertenversammlung des SGB vorgelegt werden.(sda)

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