BIOTECH: Mondobiotech bietet Auszug aus Kloster Stans an

Hoch gelobt, tief gefallen: Mondobiotech kommt nicht vom Fleck. Jetzt ist das Unternehmen gar bereit, das Kloster als Firmensitz aufzugeben.

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Mit grossem Tamtam ist Mondobiotech ins Kloster oberhalb von Stans eingezogen. Seither ist es um das mit viel Lorbeeren bevorschusste Unternehmen sehr ruhig geworden. (Archivbild Neue LZ)

Mit grossem Tamtam ist Mondobiotech ins Kloster oberhalb von Stans eingezogen. Seither ist es um das mit viel Lorbeeren bevorschusste Unternehmen sehr ruhig geworden. (Archivbild Neue LZ)

bu. An Vorschusslorbeeren mangelte es nicht. Kaum gegründet, wurde Mondobiotech mit zahlreichen angesehenen Auszeichnungen bedacht. Doch das Unternehmen wurde seiner Repuation nie gerecht.

Mondobitotech hat noch kein einziges Medikament auf den Markt gebracht und musste mehrmals mit frischem Geld am Leben gehalten werden. Heute kotiert die Aktie bei 20 Rappen, die Firma sucht ihr Heil in einer Fusion mit der Mailänder Pharmafirma Pirel Spa.

Mittlerweile ist es in den ehemaligen Klosterräumen ruhiger als zu Zeiten der Kapuziner: Von den einst 24 Angestellten arbeitet nicht einmal mehr die Hälfte in Stans.

Ob die Fusion mit Pirel Spa Mondobiotech neues Leben einhauchen kann, ist höchst fraglich. Offenbar glaubt man selbst beim Stanser Unternehmen nicht mehr so recht daran. Zumindest ist man bereit, vorzeitig aus dem Baurechtsvertrag mit der Nidwaldner Regierung auszusteigen.

«Die Verantwortlichen von Mondobiotech haben uns bei unserem letzten Treffen angeboten, über eine vorzeitige Vertragsauflösung zu diskutieren, wenn wird das Gefühl haben, das Unternehmen würde für uns zum Problem», sagt der Nidwaldner Volkswirtschaftsdirektor Gerhard Odermatt gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag».

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