Bossard beteiligt sich mit 40 Prozent an Nidwaldner Startup

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(sda/awp) Bossard ist eine strategische Beteiligung im Bereich Leichtbau- und Multimaterialdesign eingegangen. Der Zuger Industriezulieferer übernimmt 40 Prozent am Startup-Unternehmen MultiMaterial-Welding mit Sitz in Stansstad NW. Finanzielle Details werden keine genannt.

Mit der jüngsten Beteiligung komme die Gruppe «ihrer Vision, die weltweit anerkannte Referenz für verbindungstechnische Lösungen zu sein, einen weiteren Schritt näher», teilte Bossard am Dienstag mit. Es gehöre zur Strategie, in innovative und zukunftsweisende Technologien zu investieren.

Mit Blick auf die jüngste Beteiligung schrieb das Unternehmen: Nebst dem bereits im Namen genannten Multi-Material stehe «Welding» für Schweissen, was den Tätigkeitsschwerpunkt erkläre. Dank neuer Technologien und mit Unterstützung von Big Data und künstlicher Intelligenz biete MM-Welding neue Befestigungslösungen an - abseits von «traditionellen Verbindungstechniken» wie Nieten, Kleben oder Verschrauben.

Das Portfolio umfasse Produkte, die mit Ultraschallenergie formschlüssige Verbindungen herstellten. Diese neue Technologie sei speziell für Kunden aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt und Bahnindustrie interessant, hiess es.

Mit MultiMaterial-Welding sei in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet und erste Projekte seien in die industrielle Serienfertigung gebracht worden. Durch die Beteiligung profitiere das Startup nun noch zusätzlich vom weltweiten Marktzugang und der Logistik der Bossard Gruppe.