Bossard peilt 880 Millionen Umsatz an

Der Zuger Schraubenhersteller ist weiter auf Wachstumskurs - insbesondere in Europa.

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Bossard verzeichnet steigende Produktions- und Absatzzahlen (Bild: Stefan Kaiser)

Bossard verzeichnet steigende Produktions- und Absatzzahlen (Bild: Stefan Kaiser)

Das Europageschäft trägt im ersten Halbjahr wesentlich zum positiven Geschäftsgang der Bossard-Gruppe bei. Wie aus einer gestrigen Mitteilung des Zuger Schraubenhersteller hervorgeht steigt in dieser Marktregion der Umsatz um 16,7 Prozent auf 260,5 Millionen Franken. In den asiatischen Märkten legte Bossard um 15,3 Prozent auf 66,3 Millionen Franken zu. Hier zahlten sich nach Firmenangaben vor allem die Investitionen in den Ausbau der Distribution aus. Das Amerikageschäft habe sich auf der anderen Seite durch ein substanzielles Nachfrageplus ausgezeichnet, hält Bossard in der Mitteilung weiter fest. Der Umsatz stieg in Nordamerika um 4,5 Prozent auf 119,5 Millionen.

Die Halbjahreszahlen gab die Bossard-Gruppe bereits im Juli bekannt. Demnach stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 446,3 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (Ebit) kletterte um knappe 20 Prozent in die Höhe und liegt nach den ersten sechs Monaten auf Rekordhohen 61,6 Millionen Franken. «Das Wachstum der Gruppe lässt sich auch an der Anzahl der Mitarbeitenden ablesen», schreibt Bossard weiter. So sei der Personalbestand gegenüber der Vergleichsperiode um 142 auf 2388 Mitarbeitende gewachsen. Ein wesentlicher Anteil der Investition in den Ausbau der Organisation zeige sich in der Zunahme der Verkaufs- und Administrationskosten, welche von 76,2 auf 83,6 Millionen Franken gestiegen seien. Für das ganz Geschäftsjahr 2018 strebt Bossard einen Umsatz von 880 Millionen Franken an.

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