Britische Aufsicht untersucht Bestechungsverdacht bei Glencore

Neues Ungemach für den Baarer Konzern.

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Der Bergbaukonzern Glencore ist ins Visier von britischen Aufsichtsbehörden geraten. Die Strafermittlungsbehörde Serious Fraud Office (SFO) hat den Konzern informiert, dass sie Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung aufgenommen hat.

Der Bergbaukonzern Glencore ist ins Visier von britischen Aufsichtsbehörden geraten. Die Strafermittlungsbehörde Serious Fraud Office (SFO) hat den Konzern informiert, dass sie Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung aufgenommen hat.

KEYSTONE/URS FLUEELER
(sda/mim)

Der Bergbaukonzern Glencore ist ins Visier von britischen Aufsichtsbehörden geraten. Die Strafermittlungsbehörde Serious Fraud Office (SFO) habe den Konzern informiert, dass sie Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung aufgenommen habe, teilte das Baarer Unternehmen mit.

Worum sich die Vorwürfe genau drehen, dazu machte Glencore keine Angaben. Ein Glencore-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Die Behörde bestätigte die Ermittlungen gegen den Konzern, gegen Mitarbeiter und verbundene Personen, wollte aber zum laufenden Verfahren keine weiteren Angaben machen.

Glencore sieht sich bereits seit geraumer Zeit mit einer Untersuchung der US-Justizbehörden konfrontiert. Dabei geht es um verschiedene mutmassliche Korruptionsfälle im Kongo, in Nigeria und in Venezuela. An der Börse kam die Mitteilung nicht gut an. Die Glencore-Aktie rauschte in London um 5,8 Prozent nach unten auf 2,243 Pfund.