Finma
Bruno Frick im Visier der Schwyzer Staatsanwaltschaft

Der frischgewählte Finma-Verwaltungsrat Bruno Frick (CVP) wird von einem Streit aus der Vergangenheit eingeholt. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz ermittelt gegen ihn, wie Staatsanwalt Fabian Kühner der «Schweiz am Sonntag» bestätigt.

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Bruno Frick tritt per sofort zurück (Archiv)

Bruno Frick tritt per sofort zurück (Archiv)

Keystone

«Wir haben ein pendentes Verfahren wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, und Bruno Frick ist der Beschuldigte», sagt Kühner. Hintergrund sind offenbar Geschäfte, die einige Jahre zurück liegen. Frick war damals Verwaltungsrat einer Firma, die heute Geld von ihm einfordert. Frick sagt, er habe erst am Freitag von der Anzeige erfahren, nachdem ihn der Staatsanwalt darüber informiert habe.

Er bestreitet die Vorwürfe. Er sei in den letzten drei Jahren zwei Mal erfolglos von der Firma betrieben worden. Darüber habe er auch die Finma informiert. Was das Strafverfahren für Fricks Zukunft in der Finma bedeutet, ist noch unklar. Das Finanzdepartement teilt mit, es habe bei der Wahl keinerlei Kenntnis über ein Strafverfahren gehabt, und wolle sich auch nicht dazu äussern. Man suche nun das Gespräch mit Finma und Frick, sagt Pressesprecher Roland Meier.