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Bundesrat beschliesst weitere Schritte zur neuen Ruag

Im Frühjahr hatte der Bundesrat die Teilprivatisierung des bundeseigenen Rüstungskonzerns Ruag beschlossen. Am Mittwoch hat er nun weitere Schritte dazu beschlossen.
Logo Ruag an der Jahres - Medienkonferenz in Zuerich am Donnerstag, 28. Maerz 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Logo Ruag an der Jahres - Medienkonferenz in Zuerich am Donnerstag, 28. Maerz 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

(sda)

Der Bundesrat hat das Verteidigungsdepartement (VBS) beauftragt, bis Ende Oktober die neue Beteiligungsgesellschaft zu gründen, unter deren Führung die Entflechtung umgesetzt wird, wie das VBS mitteilte.

Gemäss den Entscheiden des Bundesrates wird die heutige Ruag ab Januar 2020 eine neue Beteiligungsgesellschaft mit zwei neuen Subholdings: MRO Schweiz wird im Besitz des Bundes verbleiben und weiterhin die sicherheitsrelevanten Dienstleistungen zu Gunsten des VBS erbringen.

Ruag International soll zu einem Aerospace Konzern weiterentwickelt und privatisiert werden. Die beiden Subholdings werden rechtlich und finanziell voneinander unabhängig sein. Auch werden ihre Informatiksysteme getrennt.

In einem ersten Schritt soll die Beteiligungsgesellschaft gegründet werden, in einem zweiten die neue Subholding MRO Schweiz. Die verbleibenden Teile bilden dann die Subholding Ruag International, wie das VBS schreibt.

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