Calida verkauft weitere Sparte

Der Wäschehersteller Calida aus Sursee führt seine Strategie fort, nicht zum Kerngeschäft gehörende Sparten zu veräussern.

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(mim) Wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Sursee am Donnerstag mitteilte, hat Calida von der Firma Rainbow ein bindendes Angebot zum Verkauf der Gesellschaft Oxbow erhalten. Der Verkauf unterliege einem Betriebsrats-Konsultationsverfahren in Frankreich.

Oxbow ist eine Surf- und Lifestylemarke. Es handelt sich dabei um eine hundertprozentige Beteiligungsgesellschaft der Calida-Tochter Lafuma. Oxbow wurde 1985 gegründet und 2005 von Lafuma übernommen. «Durch den Verkauf von Oxbow wird sich die Calida-Gruppe weiter auf ihre Kernsegmente fokussieren», lässt sich Calida-CEO Reiner Pichler in der Mitteilung zitieren.

Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal dieses Jahres erwartet. Über weitere Details haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Erst vor drei Wochen hatte Calida den Abschluss des Verkaufs der Marke Eider nach Südkorea bekanntgegeben. Auch Eider war eine Lafuma-Tochter. Bei der Lafuma Group verbleiben damit die Lafuma Mobilier und die Millet Mountain Group mit den Marken Lafuma und Millet.

Ausbeutungsvorwürfe gegen Calida und Otto's

Der Surseer Kleiderhersteller Calida tue nichts, um Hungerlöhne von Näherinnen zu verbessern, folgert eine aktuelle Untersuchung. Auch Surseer Detaillist Otto’s kommt in der Untersuchung schlecht weg.
Gregory Remez